Junge Floristin bereitet sich auf ihre Meisterprüfung im Stift Zwettl vorAusgabe 31 | Mittwoch, 31. Juli 2019

Susanne Riegler aus Prebl ist die einzige Kärntnerin an der Akademie für Naturgestaltung in Zwettl in ihrem Jahrgang. Im September legt sie ihre Meisterprüfung ab, die von einer großen Ausstellung begleitet wird.

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Wolfsberg. Schon von klein auf hatten es Susanne Riegler Blumen angetan. Deshalb setzte sie ihren Berufswunsch aus der Kindheit später auch in die Tat um und wurde Floristin. Die 21-Jährige aus Prebl startete ihre Lehre in »Marias Blumenladen« in Wolfsberg. Nach dessen Schließung beendete sie die Lehre am Berufsförderungsinstitut. Nun arbeitet sie seit zwei Jahren im Geschäft »Lass Blumen sprechen« von Anna Maria Riegler in Wolfsberg. »Der gleiche Nachname ist Zufall, wir sind nicht verwandt«, klärt Susanne Riegler auf.

Einzige Kärntnerin

Derzeit bereitet sich die junge Floristin auf ihre Meisterprüfung vor, die sie im September an der Akademie für Naturgestaltung in Zwettl ablegen wird. In ihrer Klasse, die aus 17 Floristen aus Österreich, Deutschland und der Slowakei besteht, ist sie die einzige Kärntnerin. »Ich habe mir einmal die Abschlussausstellung der Floristen im Stift Zwettl angesehen und es hat mich sofort fasziniert, was man mit Blumen alles machen kann. Da wusste ich, dass ich diese Ausbildung auch machen möchte«, erzählt Riegler.

Für ihren Abschluss muss sie neben einer mündlichen und einer schriftlichen Theorieprüfung auch praktische Arbeiten zeigen. »Dazu zählen ein gebundener Strauß, ein Brautstrauß, ein Pflanzgefäß, eine Trauerarbeit, ein Gefäß mit geschnittenen Blumen und eine Themenarbeit«, zählt Riegler auf. Die Themenarbeit steht heuer unter dem Motto »Willst du ...?«. Es gilt, einen Verlobungstisch zu gestalten. Als besondere Herausforderung musste jeder Schüler per Los einen Ort ziehen, zu dem der Verlobungstisch passen sollte. »Ich habe den Trevibrunnen gezogen«, verrät Riegler. Man darf also gespannt sein, was sie sich dazu einfallen lässt ...

Die Trockenmaterialen, wie zum Beispiel getrocknete Blüten, für ihre Abschlussarbeiten bereitet Riegler bereits jetzt vor, auch das Gefäß stellt sie selbst her. »Es gefällt mir, dass man sich wirklich zu allem etwas selbst überlegen muss«, sagt die Preblerin.

In ihrer Freizeit geht Riegler gerne wandern oder mit ihrem Freund an den Klopeiner See schwimmen. »Jetzt in der Vorbereitungsphase habe ich allerdings kaum Zeit dafür«, räumt die Floristin ein. Die Frage, ob sie eine Lieblingsblume hat, verneint Riegler sofort: »Jede Blume ist für sich etwas Besonderes.« Am liebsten fertigt sie Brautsträuße an.

Nach der Meisterprüfung findet am 7. und 8. September wieder die Ausstellung der Abschlussarbeiten in Zwettl statt (Details siehe Info-Box). Zu diesem Zeitpunkt weiß Riegler dann auch schon, ob sie sich nun Floristenmeisterin nennen darf. Wir halten auf jeden Fall die Daumen!

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