Künstler aus dem ganzen Alpe-Adria-Raum sind dabeiAusgabe | Mittwoch, 29. Mai 2019

Im Kunstraum Knauder findet von 3. bis 7. Juni zum zweiten Mal das St. Andräer Kunstsymposium statt. Künstler aus drei Nationen nehmen daran teil. Interessierte können ihnen bei der Arbeit zusehen.

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St. Andrä. Gemeinsam mit dem Kulturreferat der Stadtgemeinde St. Andrä organisieren die beiden Lavanttaler Künstler Fritz Unegg und Manfred Mörth von 3. bis zum 7. Juni 2019 das zweite St. Andräer Kunstsymposium. Unegg ist dabei kein Unbekannter, veranstaltete er doch bereits sieben Mal das Kunstsymposium in St. Kanzian. »Vor zwei Jahren wurde ich gefragt, ob ich so etwas ähnliches auch in St. Andrä machen könnte«, erklärt Unegg. 2017 fand daraufhin das erste Symposium in St. Andrä statt.

Die Ziele

Die Künstlerwoche in St. Andrä wird zusätzlich zu den seit 2013 gezeigten Ausstellungen und den seit 2015 im Rahmen von Literaturabenden veranstalteten monatlichen Lesungen abgehalten. Das Ziel des Symposiums ist es in erster Linie, die Stadt St. Andrä als Standort künstlerischer Aktivitäten zu positionieren und Künstlern die Möglichkeit zu bieten, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. »Es ist auch eine interkulturelle Veranstaltung, in der man in die Sprache der anderen Teilnehmer eintaucht«, so Unegg.  Natürlich tauschen sich die Künstler auch über ihre Maltechniken aus. Die Teilnehmer stammen alle aus dem Alpe-Adria-Raum und wurden von Unegg angefragt. 

Neben Manuela Sedmach und Giancarlo Caneva aus Italien und Aleš Sedmak und Luka PopiČ aus Slowenien, sind auch zwei gebürtige Wolfsbergerinnen dabei, nämlich Tanja Prušnik und Karin Rupacher. Die beiden freischaffenden Künstlerinnen sind im Lavanttal bekannt und können bereits auf eine Reihe von Ausstellungen im In- und Ausland zurückblicken. In Rupachers Werken bildet die Farbe Rot und die Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper die Grundthematik. Prušnik erhielt 2004 den Frauenkunstpreis Kärnten und 2016 das Kunststipendium der Stadt Klagenfurt. Seit 2009 betreibt sie gemeinsam mit Ina Loitzl die Initiative »den blick öffnen«. Dabei handelt es sich um ein Ausstellungsprojekt für Prävention und gegen Gewalt an Kindern  und Jugendlichen.

Die Künstler werden während des Symposiums täglich, je nach Wetterlage, im Bereich des Kunstraums Knauder oder in den sogenannten »Verbotenen Gärten« arbeiten. »Dabei können Interessierte den Teilnehmern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen«, ergänzt Manfred Mörth. Auch Schülern der Region soll es ermöglicht werden, mit international anerkannten Künstlern in Kontakt zu treten und damit Anregungen für ihr eigenes kreatives Gestalten zu finden sowie ein generelles Interesse für das Kunstschaffen zu entwickeln.

Kontakte und Kooperationen

Mit der Durchführung des Kunstsymposiums sollen außerdem dauerhafte Kontakte mit künstlerischen Repräsentanten der Nachbarländer geschaffen und Kooperationen gefördert werden. »Die Vernetzung ist sehr wichtig«, so Mörth.

Gemeinsame Vernissage

Am Donnerstag, dem 6. Juni, wird als Höhepunkt der Woche die gemeinsame Abschlussausstellung aller Künstler in der Galerie II in St. Andrä eröffnet.

 

2. St. Andräer Kunstsymposium
Wann: 3. bis 7. Juni 2019 täglich von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr.

Wo: Kunstraum Knauder in St. Andrä.

 

Vernissage der Teilnehmer: Donnerstag, 6. Juni um 18.30 Uhr in der Galerie II in St. Andrä.

Ausstellungsdauer: 7. bis 22. Juni 2019. 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

 

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