515 Stück Straßenfallwild gab es im VorjahrAusgabe | Mittwoch, 13. März 2019

Beim Bezirksjägertag in Bad Eisenkappel gab es Neuwahlen, die einstimmig Bezirksjägermeister Franz Koschuttnigg in seiner Funktion bestätigten. Beim Straßenfallwild ist Völkermarkt endlich nicht mehr Nummer eins in Kärnten – zumindest für heuer.

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Bad Eisenkappel. Einstimmig in seinem Amt bestätigt wurde Franz Koschuttnigg als Bezirksjägermeister beim Bezirksjägertag, der vergangene Woche in Bad Eisenkappel abgehalten wurde. Für Koschuttnigg beginnt damit seine vierte Periode als oberster Jäger im Bezirk Völkermarkt. Als sein Stellvertreter wurde Thomas Gadner ebenfalls einstimmig in seiner Funktion bestätigt.

Koschuttniggs Ziele für seine neue fünfjährige Amtszeit setzt er sich eher kurzfristig: »Jetzt gilt es erst einmal, die Abschussplanung für das heurige Jahr über die Bühne zu bringen.«

Am 29. Juni richten die Völkermarkter Jäger in der Neuen Burg in der Bezirkshauptstadt den Landesjägertag mit Neuwahlen aus. Landesjägermeister Ferdinand Gorton legt dabei nach 20 Jahren seine Funktion zurück. Beim Bezirksjägertag wurden zwei  Kandidaten für Gortons Nachfolge vorgestellt: Paul-Sixtus Volpini de Maestri und Rainer Mente. Dritter Kandidat ist Walter Brunner. »Hier kann sich aber noch einiges ändern, da sich Kandidaten bis eine Woche vor der Wahl an- und abmelden können«, erklärt Koschuttnigg.

Sturmkatastrophen

Ein zentrales Thema, das die Jäger im Bezirk beschäftigt, sind die Sturmkatastrophen der vergangenen beiden Jahre, die vor allem die Gemeinden Eisenkappel-Vellach und Sittersdorf getroffen haben. »Wir haben rund 1.000 Hektar Kahlflächen. Hier müssen wir noch mehr aufs Wild schauen, damit die Flächen wieder kultiviert werden können«, ergänzt Koschuttnigg.

Den leidigen Platz Nummer eins in Sachen Straßenfallwild hat der Bezirk Völkermarkt heuer an Klagenfurt-Land abgetreten. Im Vorjahr gab es mit 515 um 77 Stück weniger Straßenfallwild als 2017. Der zuständige Referent, Bezirkspolizeikommandant Klaus Innerwinkler, führt dies auf folgende Faktoren zurück: »Zum einem wurden die Abschusspläne großteils erfüllt, zum anderen haben wir rund 25 Kilometer Teststrecken im Bezirk, die mit Reflektoren ausgestattet sind.« Insgesamt gab es 2018 in Kärnten 3.157 Stück Straßenfallwild: »Die größten Rückgänge haben die Bezirke Völkermarkt und Wolfsberg zu verzeichnen.« Dennoch sind für Innerwinkler über 500 Verkehrsunfälle mit Wild für einen Bezirk wie Völkermarkt nach wie vor sehr viele im Vergleich.

Des weiteren gab es im Rahmen des Bezirksjägertages zahlreiche Ehrungen:

Bronzenes Verdienstabzeichen der Kärntner Jägerschaft für fünf Jahre Funktionärstätigkeit:

Johann Karnicar, Mario Kuss, Günther Gomernik, Thomas Grubelnik, Karl Ladinig, Peter Gadner, Hubert Ramskogler, Andreas Glaboniat.

Ehrenhegeringleiter: Florian Krapesch.

Jagdhornbläser (JHB)-Ehrenzeichen in Bronze: Peter Toplitsch.

JHB Silber: Günther Grilz, Marjan Cik, Georg Petrasko, Guido Kalliwoda, Erich Gerstl, Reinhard Kraut.

JHB-Gold: Franz Koschuttnigg.

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