Faschingskabarett mit Wortwitz, Gesang und Tanz in Bleiburg.Ausgabe | Mittwoch, 16. Januar 2019

Am Freitag feiern die Mitglieder der Kulturinitiative Bleiburg mit ihrem , wie jedes Jahr bereits vor Beginn der Spielsaison ausverkauften, Faschingskabarett Premiere. Die Unterkärntner Nachrichten waren vorab bei einer Hauptprobe dabei.

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Bleiburg. 60 freiwillige Mitarbeiter sind jedes Jahr vor, auf und hinter der Bühne im Einsatz, um das weithin bekannte Faschingskabarett der Kulturinitiative Bleiburg (KiB) auf die Beine zu stellen. Heuer, im 26. Jahr des Kabaretts, ist dem Team um Gesamtleiter Philipp Hainz erneut ein Programm auf hohem Niveau und mit so vielen Gesangsnummern wie noch nie, gelungen. Es steht unter dem Titel »Ålle då san teppat!«.

Erstmals führte dabei seine Tochter Johanna Hainz alleine Regie. »Da muss auch der Vater auf der Bühne folgen«, schmunzelt Philipp Hainz. Johanna Hainz lebt als freiberufliche Schauspielerin in Wien und kehrt für das Faschingskabarett gerne in die Heimat zurück. Ihr ist es wichtig, die Stärken der einzelnen Akteure zu zeigen: »So fühlen sie sich wohl und haben Spaß auf der Bühne«.

Kabarett als »Gesamtkunstwerk«

Um jedes Jahr das »Gesamtkunstwerk«, wie KiB-Obmann Arthur Ottowitz das Kabarett bezeichnet, zum Laufen zu bringen, bedarf es vieler helfender Hände. Zwei von ihnen sind die Requisiteure Matthias Visotschnig und Daniel Malej. Sie sind für Umbauten auf der Bühne verantwortlich. »Der Aufwand ist groß und es ist stressig, aber wir machen es gerne, weil wir hier eine große Familie sind«, sagen die beiden. Eine große Familie ist das Team auch für Thomas Zdravja, der für die Musikarrangements des Faschingsorchesters verantwortlich ist: »Es taugt mir einfach, in dieser Konstellation zu spielen. Unterm Jahr sieht man die Leute wenig, aber wenn wir wieder zusammenkommen ist es wie in einer Familie.« 

Die  »Faschings-Combo«

Das Orchester unter der Leitung des Musikers Tonc Feinig ist jedes Jahr ein Highlight und wartet stets mit Überraschungen auf. Heuer wurden unter anderem Lieder von Bon Jovi oder »Rage against the machine« für das Orchester adaptiert. Das Programm nimmt wieder unzählige Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit gekonnt aufs Korn, wie die Aufhebung des Rauchverbots, die berittene Polizei oder 100 Jahre Republik Österreich. Stimmgewaltig  agiert zum Beispiel Mateja Kerbitz als Außenministerin Karin Kneissl, die von  Vladimir Putin (Dietmar Morri) bei ihrer Hochzeit besucht wird. Hermann Enzi muss als »Herr Charly«  heuer zum Arzt, Reinhard Wulz gibt einen Lavanttaler Poetry-Slammer und das legendäre Landwirte-Duo Christopher Visotschnig und Reno Paulic landet im Altersheim. In vielen Nummern wirken zehn und mehr Akteure mit, die allesamt neben Wortwitz mit perfekt einstudierten Liedern und Choreographien überzeugen. Mit Ronnel Mostetschnig, Jelka Stern und Silke Stöckl  stehen drei kraftvolle Damen erstmals auf der Bühne. Beim Orchester sitzt Žiga Smrdel das erste Mal hinter dem Schlagzeug. Bei der technischen Assistenz ist Tanja Piuk neu dabei. 

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