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Wolfsberg, Sylt (GER). Für Johannes Sarny aus Lavamünd ging es kürzlich hoch hinaus – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bei der Kitesurf-Weltmeisterschaft auf der deutschen Nordseeinsel Sylt traf der 18-Jährige auf die internationale Elite. Am Ende durfte sich der Kärntner über den 17. Platz freuen.
Dabei wäre sogar noch mehr möglich gewesen. In einem der Durchgänge hielt Sarny lange gut mit und schrammte nur knapp am Aufstieg in die nächste Runde vorbei. »In einem Durchgang war ich sogar knapp am Sieg dran und bin Dritter geworden. Auch sonst bin ich mit meinen Leistungen sehr zufrieden«, erzählt der Lavamünder.
Seine große Stärke liegt im »Strapless Freestyle«. Auf Sylt trat Sarny außerdem in der Disziplin »Wave« an. Gerade im Freestyle konnte der Lavanttaler mit seinen Sprüngen und Drehungen zeigen, was in ihm steckt. Für diese Disziplin braucht es viel Erfahrung, Körperbeherrschung und ein gutes Gespür für den Kite.
Ein weiterer Schritt
Für Sarny war der Start auf Sylt vor allem ein weiterer wichtiger Schritt. Er konnte sich bei einem großen internationalen Bewerb mit den Erwachsenen messen. Dass er dort den 17. Rang erreichte, ist für den jungen Sportler ein beachtlicher Erfolg. Bereits im Vorjahr hatte Sarny bei der U19-Weltmeisterschaft den dritten Platz geholt.
An der Spitze des Feldes stand auf Sylt der Australier James Carew. Er sicherte sich den Sieg bereits zum fünften Mal. Für Sarny gab es nach dem Bewerb noch eine besondere Überraschung: Carew, den der Lavamünder schon seit Jahren kennt, schenkte ihm sein Board.
Auf dem Erfolg ausruhen will sich Sarny aber nicht. Weitere internationale Bewerbe und möglichst viele Starts gegen starke Konkurrenz stehen auf seiner Wunschliste. »Jetzt heißt es weiter dranzubleiben, damit ich weitere Einladungen zu solchen Großbewerben bekomme«, sagt der 18-Jährige. Der Auftritt auf Sylt hat jedenfalls gezeigt, dass sich der Lavamünder auch im internationalen Feld der Erwachsenen behaupten kann. Der nächste Schritt auf dem Weg Richtung Weltspitze ist damit gemacht.

Von Philipp Tripolt
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