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Die »Herzenskinder« sammelten über 10.000 Euro für schwerkranke Kinder Ausgabe 26 | Montag, 29. Juni 2026

Mit den Spenden ermöglichten die »Herzenskinder« wichtige Unterstützung für Familien, wie ein Therapiecamp, Freudentag und neue Fördermaterialien.

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Wolfsberg. In den vergangenen drei Monaten haben die »Herzenskinder« gezeigt, wie viel Kraft in gemeinschaftlichem Engagement steckt. Mehr als 10.000 Euro konnten in dieser Zeit für schwerkranke und krebskranke Kinder gesammelt werden – eine Summe, die nicht nur finanzielle Unterstützung bedeutet, sondern vor allem eines: Hoffnung.

Ein besonders berührendes Projekt war ein einwöchiges Therapiecamp, das mit 6.000 Euro finanziert wurde. Zwölf Kinder erhielten dort Zugang zu wichtigen therapeutischen Angeboten, erlebten unbeschwerte Momente und machten spürbare Entwicklungsschritte. Großer Dank seitens des Vereins »Herzenskinder« gilt Gerda Maischberger und ihrem Team am Grazihof in St. Paul, die mit viel Herz und Professionalität für eine Atmosphäre sorgten, in der sich die Kinder sicher und getragen fühlen konnten.  

Auch der siebenjährige Liam, der seit seiner Geburt mit einem schweren Herzfehler lebt und mittlerweile zahlreiche Operationen überstehen musste, durfte sich über einen besonderen Lichtblick freuen. Zu Pfingsten wurde ihm und seiner Familie ein Freudentag im Wert von rund 1.350 Euro ermöglicht – eine kleine Auszeit vom fordernden Alltag, die der Familie neue Kraft schenkte und Liam ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

Ein weiteres Herzensprojekt führte die Initiative nach Bad St. Leonhard. Die SeneCura-Tagesstätte erhielt Unterstützung für die Ausstattung eines speziellen Raums für 13 Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen. Therapeutische und pädagogische Materialien sorgen dort künftig für gezielte Förderung, zusätzlich wurde ein Tablet für Lern- und Therapiezwecke bereitgestellt.  

Die Verantwortlichen der »Herzenskinder« betonen, wie sehr sie die Begegnungen mit den Familien berühren. Jede Unterstützung, so sagen sie, sei nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern ein Zeichen der Verbundenheit. »Gemeinsam können wir Freude schenken und Wege ein Stück leichter machen«, sagt Claudia Polesnig, die Präsidentin des Vereins.

Dass all diese Projekte möglich wurden, ist den Menschen zu verdanken, die mit Spenden, Aktionen oder persönlichem Einsatz hinter der Initiative stehen. 

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