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»Legend for Hope«: Fußballteam des Mr. Universe sammelte in Eitweg 1.500 Euro für kranke KinderAusgabe 23 | Montag, 8. Juni 2026

Die Premiere der »Legends for Hope«-Fußballer beim Pfingstturnier in Eitweg wurde zu einem großen Erfolg – 1.500 Euro Spenden konnten für zwei Kinder, die Mut und Unterstützung brauchen, gesammelt werden. Auch weitere Aktionen sind bereits geplant.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Links: Insgesamt erspielten die »Legends for Hope« 1.500 Euro beim Pfingstturnier in Eitweg. Rechts: Klaus Drescher (r.) mit Michael, dem Vater des fünfjährigen Raphael, der an Leukämie leidet, bei der Übergabe des Schecks über 750 Euro in Amstetten.Fotos: KK

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Eitweg. Die Premiere der Promi-Fußballmannschaft »Legends for Hope« beim Pfingstturnier des SV Eitweg wurde zu einem emotionalen und sportlichen Erfolg. Mit ihrer privaten Hilfsaktion konnten Klaus »Serratus« Drescher und sein Team insgesamt 1.500 Euro für zwei schwer kranke Kinder sammeln.

Eigentlich hätte Teammanager und Kapitän Reinhard »Schloss« Schlossinger die Mannschaft aufs Spielfeld führen sollen. Aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung sowie einer familiären Belastung musste er seine Teilnahme jedoch absagen.

Dennoch erhielt die neu gegründete Mannschaft starke Unterstützung prominenter Persönlichkeiten aus Sport und Kultur. Mit dabei waren Roland Drescher, ehemaliger Wiener Sängerknabe, Christian Drescher, SK-Sturm-Legende Hannes Reinmayr, Mr. Austria Christopher Dengg gemeinsam mit Freundin Sassa sowie kurzfristig auch die Lavanttaler Rallye-Legende Jürgen Rausch. Im Mittelpunkt stand jedoch nicht der Fußball, sondern die Hilfsaktion zugunsten zweier schwer kranker Kinder – Raphael und Anni.

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, wurde die Spendenbox direkt nach dem Finale des Pfingstturniers öffentlich vor allen Zuschauern ausgezählt. Dabei konnte Drescher gemeinsam mit den Anwesenden einen Betrag von exakt 1.182,18 Euro feststellen. Die Hilfsbereitschaft setzte sich danach fort: Die Siegermannschaft des Pfingstturniers spendete zusätzlich 200 Euro ihres Preisgelds für die beiden Kinder,  Tags darauf kamen weitere 100 Euro hinzu. Somit ergab sich eine Summe von 1.482,18 Euro, die von Drescher auf 1.500 Euro aufgerundet wurde. Die Spendensumme wird zu gleichen Teilen an die beiden betroffenen Kinder übergeben. Drescher: »Ich bedanke mich besonders bei allen Besuchern, die die Aktion unterstützt haben. Jeder einzelne Euro zählt. Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft und dankbar für jede Unterstützung.«

Großer Dank gilt auch den Verantwortlichen des SV Eitweg rund um Obmann Dietmar »Didi« Wutscher sowie Präsident Albert Stückler, die die private Hilfsaktion im Rahmen des Pfingstturniers ermöglichten.

Bereits in der Vorwoche wurden die Spendengelder persönlich übergeben. Dafür machte sich Drescher zunächst auf den Weg nach Amstetten, um Raphael, der an Leukämie leidet, einen Spendenscheck über 750 Euro zu überreichen. Anschließend ging es weiter nach Wien, wo auch Anni einen Spendenscheck in Höhe von 750 Euro persönlich entgegennehmen konnte. Drescher: »Mit der Übergabe der Spendengelder ist das erste Kapitel der ›Legends for Hope‹ erfolgreich abgeschlossen. Die nächsten Einsätze stehen jedoch bereits fest.«

Weitere Einsätze

Am 20. Juni wird das Team beim Fußballturnier des GSV Radegund bei Graz antreten. Auch dort werden die »Legends for Hope« für Raphael und Anni auflaufen und weiterhin auf deren Situation aufmerksam machen. Am 4. Juli folgt der nächste große Auftritt beim Sommerfest der »Unglaublichen« in St. Egyden am Steinfeld in Niederösterreich, wo die nächste Hilfsaktion geplant ist.

Auch im kommenden Jahr möchte die Mannschaft wieder beim Pfingstturnier in Eitweg antreten – möglicherweise mit weiteren bekannten Persönlichkeiten, die Fußball spielen und gleichzeitig Menschen in schwierigen Lebenssituationen helfen möchten.

»Für uns endet die Unterstützung nicht mit einer einmaligen Spendenübergabe. Wir möchten Menschen begleiten, Aufmerksamkeit schaffen und mit dem Fußball dauerhaft Gutes tun«, betont Drescher.

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