Artikel
Michael Holzer (NEOS): Das vorgegebene Ziel, den Einzug in den Landtag, haben die Neos nicht erreicht. »Das Ergebnis ist für uns sehr ernüchternd. Wir hätten uns mehr erwartet«, erklärt Michael Holzer, Lavanttaler Spitzenkandidat der Neos, der hinzufügt: »Wir wussten, dass es schwer werden würde. Aber dass es so ausgegangen ist, hat uns doch überrascht. Auch andere Fraktionen waren über unser Ergebnis überrascht. Kärnten ist etwas anders.« Die Neos sind lediglich im Burgenland und in Kärnten nicht im Landtag vertreten.
Positiver Aspekt für Holzer ist, dass man im Bezirk Wolfsberg Zugewinne erzielen konnte – von 1,48 auf 1,94 Prozent. »Das stimmt uns positiv für die nächste Landtagswahl«, so Holzer.
Generell den Wahlausgang betrachtend, ist für Holzer die größte Überraschung der Verlust der SPÖ: »Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet, aber sie sind nach wie vor die stimmenstärkste Partei.«
Ebenfalls nicht gerechnet hätte der Neos-Kandidat mit einem Zugewinn für die ÖVP. »Die Verdopplung des Team Kärntens hätte ich im Vorfeld aber so unterschrieben«, so Holzer.

Von Philipp Tripolt
Lavanttal-Rallye: Wagner gewinnt erneut, wilder Ausritt von Lengauer auf dem Eitweger Rundkurs
Neo-Landeschef Fellner: »Das Lavanttal hat sich zu einem wichtigen Produktionsstandort entwickelt«
Angriff mit Schneeschaufel: Politikerin auf »Reha«, Anwalt rechnet mit raschem Ende der Ermittlungen
0 Kommentare Kommentieren
Keine Kommentare gefunden!