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Wolfsberg, Szilvásvárad (UNG). Vom 29. Juni bis zum 5. Juli fand in Szilvásvárad in Ungarn die diesjährige »European Bowhunter Championship« (EBHC 2026) statt. Der Bogensportclub Wolfsberg reiste mit einer elfköpfigen Delegation an. Die Wolfsberger Schützen stellten ihr Können in verschiedenen Bogen- und Altersklassen unter Beweis und trotzten einer historischen Hitzewelle.
Das viertägige Turnier startete feierlich mit dem traditionellen Marsch der Nationen. Insgesamt kämpften rund 1.200 Teilnehmer aus 25 europäischen Ländern um die begehrten Medaillen. Nach dem offiziellen Eröffnungszeremoniell wartete auf das Wolfsberger Team ein anspruchsvolles sportliches Programm.
Meisterhafte Präzision
Der Ausrichter stellte die Sportler vor enorme Herausforderungen. Das Turnier erstreckte sich über insgesamt acht Parcours. An vier Schießtagen mussten verschiedene IFAA-Wertungsrunden absolviert werden – unter anderem die Drei-Pfeil-Animal-Round und die Ein-Pfeil-Jagdrunde. Das größte Hindernis war die extreme Witterung mit Temperaturen von bis zu 42 Grad, die den Athleten höchste mentale und körperliche Ausdauer abverlangte.
Für das absolute sportliche Highlight aus Lavanttaler Sicht sorgte Diana Moitzi. In der Klasse U21 zeigte das Nachwuchstalent des BSC Wolfsberg Nerven aus Stahl. Sie setzte sich gegen die internationale Konkurrenz durch und kürte sich zur Europameisterin.
Die weiteren zehn Teilnehmer des Vereins zeigten ebenfalls solide Leistungen. In den stark besetzten internationalen Teilnehmerfeldern landeten alle Wolfsberger Schützen im guten Mittelfeld und sicherten dem Verein damit ein hervorragendes Gesamtergebnis.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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