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Wolfsberg. Vom KUSS-Parkplatz ging es in Fahrgemeinschaften in Richtung Schulterkogel. Kräuterpädagogin Christine Ganster führte die Teilnehmer entlang des Klippitztörl-Wanderwegs. Alle waren begeistert, wie viel es zu entdecken und zum Kennenlernen gab. So fanden die Teilnehmer wilden Kümmel, Bibernell, Dost, Blutwurz und noch vieles mehr. Auch uraltes Wildgemüse wie den »Guten Heinrich«, der in früheren Zeiten an jedem Dorfrand als Spinatersatz und Heilmittel zu finden war, wurde entdeckt. Viele Geschichten ranken sich um Kräuter, deren Heilwirkung schon in vorchristlicher Zeit bekannt war, manchen wird nach der Überlieferung Schutzwirkung in der Pestzeit oder allgemein vor dem Bösem nachgesagt.
Wenn man bedenkt, dass die Almkräuter wirksamer sind als jene in tieferen Lagen, und zudem bestimmte Pflanzen um den sogenannten »Frauendreißiger« (15. August bis 15. September) ihre höchste Heilkraft entfalten, erahnt man die besondere Faszination der Almflora. Die interessante Kräuterwanderung bei bestem Wetter und einer kleinen Labestation klang nach einer Einkehr bei der Koglhütte aus.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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