Lavanttaler kommt mit seiner Hip-Hop-Band für ein lang ersehntes Heimspiel in den »Container25«Ausgabe 11 | Mittwoch, 11. März 2020

Der gebürtige St. Stefaner Philipp Kienberger lebt seit sechs Jahren in Wien und arbeitet als Bassist und Komponist. Eines seiner vielen Musikprojekte ist die Hip-Hop-Band »Sketches on Duality«, die im Vorjahr ihr erstes Album mit dem Titel »Spectrum« veröffentlichte.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone Jäger Von Simone Jäger jaegerno@spamunterkaerntner.at
Die Band »Sketches on Duality« besteht aus Michael Prowaznik (Schlagzeug), Philipp Kienberger (Bass), Jahson the Scientist (Gesang), Felipe Scolfaro Crema (Keyboard) und Helmut Mühlbacher (Gitarre) (v. l.). Foto: Sketches on Duality

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Wolfsberg. Philipp Kienberger hatte in der Vergangenheit bereits ein paar Auftritte in Wolfsberg, so zum Beispiel im April des Vorjahrs bei den »StadtMacherInnen« mit Sängerin Anna Anderluh oder im November 2019 mit »Little Rosies Kindergarten« im »Container25«, doch mit seinem aktuell aktivsten Musikprojekt war er noch nie in der Heimat zu Gast. Dabei handelt es sich um die Hip-Hop-Band »Sketches on Duality«, die er und seine Bandkollegen bereits 2015 ins Leben riefen. »Die Band ist mein persönliches Highlight und auch jenes Projekt, wo zur Zeit am meisten passiert und in das ich die meiste Energie investiere«, erklärt der gebürtige St. Stefaner.

Im Vorjahr erschien das Debütalbum »Spectrum«. Zwei Jahre haben die fünf Musiker daran gearbeitet. Darauf zu hören ist eine Mischung aus Hip-Hop und Jazz mit Rock-Einflüssen. Auf die Veröffentlichung folgten Auftritte auf Festivals in ganz Europa.  »2019 war unser großes Jahr. Wir haben unser erstes Album veröffentlicht, waren FM4-Act des Monats und spielten am Popfest in Wien, am Waves Vienna, in Liverpool und am Reeperbahn Festival in Hamburg«, erzählt Kienberger.

Heimspiel im »Container25«

Am 14. März sind »Sketches on Duality« nun im »Container25« in Wolfsberg zu hören (Details siehe Info-Box). Ein lang ersehntes Heimspiel für Kienberger: »Ich wollte schon immer mit der Band einmal in Wolfsberg spielen und es freut mich riesig, dass das jetzt klappt.« Am Tag davor treten sie im Forum Stadtpark in Graz auf, ehe es weiter in die alte Heimat des Bassisten und Komponisten geht.

Die lebendige Wolfsberger Musikszene war es auch, die den heute 29-Jährigen dazu inspirierte, selbst Musiker zu werden. Dabei spielten seine Musikschullehrer, Konzerte im Café Wutscha oder der »Container25« eine entscheidende Rolle.

Weitere Musikprojekte

Wie auch seine Bandkollegen, betreibt Kienberger mehrere Projekte parallel. So erscheint am 13. März das erste Album des »Emily Stewart Trios« beim Wiener Label Col Lengo. Auch hier hat der Lavanttaler seine Finger im Spiel. Die erste Single mit dem Titel »Love, a Cause« ist bereits erschienen. Weiters spielt Kienberger am 17. März mit dem österreichischen Liedermacher und Sänger Felix Kramer im Wiener Radiokulturhaus.

»Ich wollte schon immer mit der Band in Wolfsberg spielen und es freut mich riesig, dass das jetzt klappt«
Philipp Kienberger
Bassist und Komponist

Sein voller Terminkalender lässt es folglich selten zu, dass der Musiker privat ins Lavanttal kommt. »Zu den berühmten heiligen Zeiten komme ich noch nach Hause«, schmunzelt Kienberger.

Für den bevorstehenden Auftritt im »Container25« wünscht er sich »ein volles Haus und eine ganz große Party«, bei der auch gerne getanzt werden darf.

KONZERT:
Wer:
Sketches on Duality und Support-Band Kernfusion.
Wann: Samstag, 14. März.
Wo: Container25, Hattendorf.
Beginn: 20 Uhr.
Infos zum Konzert unter www.container25.at.
Mehr über die Band: www.sketchesonduality.com
Mehr über Philipp Kienberger: www.philippkienberger.com

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