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Rom, Weiz. Rallye-Pilot Michael Lengauer und sein Lavanttaler Co-Pilot Jürgen Rausch waren kürzlich in Rom im Einsatz, wo das Duo erstmals ERC-Luft schnuppern konnte. Denn Lengauer und Rausch gingen in dieser Saison bei der »Trofeo Lancia« an den Start, deren dritter und vierter Lauf im Rahmen des ERC4-Laufs in der italienischen Hauptstadt gefahren wird. Lengauer und Rausch landeten beim ERC-Lauf auf dem zwölften Rang, in der Trofeo Lancia gab es am Ende einen fünften und einen siebenten Platz. »Die Tage in und um Rom waren für uns schon eine brutale Erfahrung. Am ersten Tag sind wir mitten in der Stadt gefahren. Es war beeindruckend, direkt am Kolosseum vorbeizufahren und zu sehen, was in der Stadt alles abgesperrt wird für den Lauf«, sagt Jürgen Rausch rückblickend.
Am zweiten von drei Renntagen lief es für das österreichische Duo hervorragend, lag man doch immer unter den besten drei Teams. »Rund 2,5 Kilometer vor dem Ziel hatten wir einen Reifendefekt, der uns viel Zeit gekostet hat. Es wäre vermutlich am Ende der zweite Platz geworden, doch so mussten wir mit dem fünften Platz zufrieden sein«, so der Lavanttaler weiter.
Am dritten Renntag haderte das Duo mit dem Setup, fand nie wirklich in die Rallye hinein. Rausch erklärt: »Das Layout der Prüfungen war am Sonntag etwas anders als am Samstag. Aber wir haben gedacht, dass wir wieder schnell sein werden. Michi klagte über viel untersteuern und wir haben schnell gesehen, dass es für einen Platz auf dem Stockerl nicht reichen wird, deshalb haben wir dann auch nicht mehr alles riskiert.«
Auch wenn es mit einem Stockerlplatz nichts wurde, nimmt das Duo viel Positives aus Italien mit nach Hause. »Es war für uns trotzdem eine tolle Erfahrung, die uns viel bringt. Der Unterschied zu den heimischen Rallyes ist enorm. Die Prüfungen sind deutlich länger, das war, gerade bei den hochsommerlichen Temperaturen, die wir hatten, schon eine Herausforderung. Zusammengefasst haben wir wenig geschlafen, sind viel gefahren und hatten eine brutale Hitze«, lacht Rausch.
Weiter geht‘s in Weiz
Von Donnerstag, 17., bis Samstag, 19. Juli, sind Lengauer und Rausch bereits wieder bei der Rallye Weiz im Einsatz. Lengauer liegt in der Staatsmeisterschaft hinter Simon Wagner auf dem zweiten Rang. »Unser Ziel ist das Podium, da möchten wir gerne hin. Favoriten sind aber sicher Simon Wagner und Hermann Neubauer. Sie kennen beide die Strecke extrem gut und sind sehr schnell. Wir werden aber alles versuchen, um vorne mitzufahren und auf dem Podium zu landen«, so Rausch.
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