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Lavanttal. Mit »Area Süd« bezeichnen die Wirtschaftskammern von Kärnten und der Steiermark die Region der beiden Bundesländer, die durch die Eröffnung der Koralmbahn entstand. In diesem zweitgrößten Ballungsraum Österreichs leben rund 1,8 Millionen Menschen und bestehen 150.000 Betriebe. Durch kürzere Wege rücken die beiden Bundesländer näher zusammen. Das merkt man, so Präsident Mandl, jetzt schon im Tagestourismus, der in beide Richtungen ausstrahlt.
Erstmals präsentierten sich die beiden Bundesländer im Herbst des Vorjahrs, zweieinhalb Monate vor dem Start der Koralmbahn, als diese neue dynamische Wirtschaftsregion.
Mit den 13 Universitäten und Fachhochschulen in der Region entsteht somit auch ein positives Klima für Forschung und Entwicklung, sowie für Unternehmen in neuen Technologien. Dadurch ist es möglich, dass gut ausgebildete Fachkräfte in der Region bleiben bzw. die Region auch für Fachkräfte von außerhalb attraktiv wird.
»Ziel aller Bestrebungen muss es sein, Südösterreich international noch wettbewerbsfähiger zu machen«, schloss Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl seinen Vortrag.
Zahlen und Fakten
Steiermark: Bevölkerung: 1,265 Millionen; Unternehmen: 101.000; Beschäftigte: 547.000; Bruttoregionalprodukt: 61 Milliarden; Quote Forschung & Entwicklung: 5,31 %.
Kärnten: Bevölkerung: 0,569 Millionen; Unternehmen: 45.000; Beschäftigte: 219.000; Bruttoregionalprodukt: 26,7 Milliarden Euro; F&E-Quote: 3,39 %.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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