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Österreichs bester Tennisnachwuchs schlug in der Tennisarena Auen auf – Dominic Thiem mittendrin Ausgabe 43 | Mittwoch, 21. Oktober 2026

Vier Tage lang waren Österreichs beste Nachwuchs-Tennisspieler zu Gast in der Tennisarena Auen. Auch drei Kärntner waren bei dem Saisonfinale in Wolfsberg aktiv mit dabei. Besonderes Highlight war der Besuch des ehemaligen US-Open-Siegers Dominic Thiem.

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Unterkärntner Nachrichten Redaktion Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion officeno@spamunterkaerntner.at
Oben: Die Organisatoren Gernot Dreier (l.) und Julia Adlbrecht (r.) durften Dominic Thiem in der Tennisarena Auen begrüßen. Unten: Von 15. bis 18. Oktober wurde Wolfsberg zum Zentrum des österreichischen Nachwuchstennis. In drei verschiedenen Altersklassen wurden die besten Jugendlichen des Jahres gekürt. Fotos: KK

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Wolfsberg. Von 15. bis 18. Oktober 2026 wurde Wolfsberg zum Zentrum des österreichischen Nachwuchstennis. Beim ÖTV-Masters des »Drei Jugendcircuits« trafen die besten Jugendlichen des Landes aufeinander, um in den Kategorien U12, U14 und U18 ihre Jahresbesten zu küren. Aus Kärntner Sicht war es ein erfreuliches Turnier: Gleich drei Spieler – Tobias Thaler (U12), Laura Quendler (U14) und Gianpaolo Wollenberg (U18) – qualifizierten sich für das prestigeträchtige Saisonfinale und präsentierten sich dort mit starken Leistungen.

Besonderen Glanz erhielt das Turnier durch den Besuch von Dominic Thiem, der am Finalwochenende nach Wolfsberg kam. Der Grand-Slam-Champion nahm sich viel Zeit für die Jugendlichen, verfolgte Matches, sprach mit Trainern und gab den Nachwuchstalenten wertvolle Tipps. Für die jungen Spieler war es ein emotionales Highlight, den ehemaligen US-Open-Sieger hautnah zu erleben – Selfies, Autogramme und persönliche Worte inklusive. Thiems Präsenz sorgte für volle Tribünen und eine Atmosphäre, die den sportlichen Wert des Masters zusätzlich unterstrich.

Beeindruckende Entwicklung
Tobias Thaler zeigte im U12-Bewerb eine beeindruckende Entwicklung. In seiner Gruppe musste er sich lediglich dem späteren Finalisten David Richter (WTV) geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei startete Thaler stark, konnte sein Niveau aber nur im ersten Satz halten. Gegen Samuel Daxer (NÖTV) unterlag er schließlich mit 5:7 und 2:6 und belegte damit den vierten Platz. Sein Auftritt zeigte dennoch klar, dass er sich in der österreichischen Spitze etabliert hat.

Laura Quendler präsentierte sich im U14-Bewerb spielerisch weiterentwickelt. Ihr druckvolles Tempo und die taktische Variation machten ihr Spiel für jede Gegnerin unangenehm. Gegen die spätere Finalistin Johanna Nesslböck (OÖTV) lieferte sie ein enges Dreisatzmatch, in dem vor allem der an diesem Tag ungewohnt fehleranfällige Aufschlag den Unterschied machte. Im Duell mit Marta Decristoforo (TTV) zeigte Laura anschließend ihr bestes Tennis. Nach drei intensiven Matches machte sich jedoch die körperliche Belastung bemerkbar. Nach 2:20 Stunden musste sie sich mit 4:6 und 5:7 geschlagen geben und erreichte den siebenten Platz.

Im U18-Bewerb zeigte Gianpaolo Wollenberg großen Kampfgeist. Trotz Schulterproblemen gelang ihm ein wichtiger Sieg gegen Simon Friesnegger (WTV). Mit dieser starken Leistung sicherte er sich den fünften Platz und bewies, dass er auch unter schwierigen Bedingungen konkurrenzfähig bleibt.

Professionelle Abwicklung
Aus Kärntner Sicht war das ÖTV-Masters ein gelungener Abschluss der Saison. Dass gleich drei Spieler beim wichtigsten Nachwuchsturnier des Jahres vertreten waren, zeigt die positive Entwicklung im heimischen Tennis. Die Leistungen waren engagiert, das sportliche Niveau hoch – und der Besuch von Dominic Thiem setzte ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Nachwuchsarbeit. Ein besonderer Dank erging an die Veranstalter Tamara Schandl (ÖTV), Julia Adlbrecht und Gernot Dreier für die professionelle Turnierabwicklung. Ebenso bedankte sich der Kärntner Tennisverband beim Hallenbesitzer Jürgen Gündera, Marcus Leeb für die kostenlose Zurverfügungstellung der Padelplätze und bei Sebastian Tschrepetz, der mit seinem Gastronomieteam für die kulinarische Betreuung sorgte. Großer Dank erging auch an das Schiedsrichterteam Stefan Hirn, Ewald Hofer, Walter Sattler und Paula Hintermann, das für faire und reibungslose Spielabläufe sorgte.

Kärnten will den Abstand zur nationalen Spitze weiter verringern. Die gezeigten Leistungen machen Mut: Beim nächsten ÖTV-Masters möchte man nicht nur mitspielen, sondern auch um den Turniersieg kämpfen.

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