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ATSV mit einem Doppel zum Vergessen, Unterliga-Derby endet ohne GewinnerAusgabe 19 | Mittwoch, 6. Mai 2026

Der ATSV Wolfsberg trennt sich von Donau 3:3 und hat gegen Bleiburg beim 1:2 knapp das Nachsehen. Im Topspiel der Runde – gleichzeitig ein Lavanttaler Derby – in der Unterliga Ost, gab es keinen Gewinner.

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Lavanttal. Der ATSV Wolfsberg hat eine Doppelrunde hinter sich, die wohl nicht lange in Erinnerung der Wolfsberger Köpfe bleiben wird. Zuerst gab es am Donnerstag der Vorwoche im Heimspiel gegen Donau ein 3:3-Remis, das vor allem bei den Gästen für heiße Gemüter sorgte. Donau machte seinem Ärger über die Schiedsrichter-Leistungen noch auf Facebook Luft. Am Ende stand auf der Anzeigetafel trotzdem ein 3:3. Für den ATSV sorgten Berat Alegöz (45.), Marcel Stoni (49.) und Patrick Pfennich (55.) für die Tore.

Nur wenige Tage später, nämlich am vergangenen Sonntag, war der ATSV in Bleiburg zu Gast. Lukas Puff sorgte beim Stand von 2:0 für die Hausherren zwar in der 77. Minute noch für den Wolfsberger Anschlusstreffer, doch für einen Punktgewinn reichte es nicht mehr.

Kein Sieger im Unterliga-Derby
Keinen Sieger gab es in der Unterliga Ost im Lavanttaler Derby zwischen dem FC St. Michael und dem SV Bad St. Leonhard. Bei diesem Top-Duell, in dem der Zweite auf den Ligadritten traf, wollte kein Team als Verlierer vom Platz gehen. Jakob Opressnig brachte St. Michael in der 21. Minute in Front. Bad St. Leonhard glich in der 55. Minute durch Lukas Kainz zum frühen 1:1-Endstand aus.

Ebenfalls ein 1:1-Remis, und das doch etwas überraschend, gab es für den SC St. Stefan bei den Treibach Juniors. Felix Baumgartner sorgte in Minute 59. für die Treibacher Führung, Joshua Wolf glich für St. Stefan nur sieben Minuten später aus.

Einen klaren Heimsieg feierte der SK St. Andrä gegen Maria Saal. Eine torreiche Schlussphase war ausschlaggebend, dass St. Andrä über einen 4:0-Sieg jubeln konnte. Erst in der 55. Minute fiel der erste Treffer des Spiels. Marcel Mostögl brachte St. Andrä in Führung. Bis die Hausherren zum zweiten Mal jubeln konnten, sollte es bis zur 82. Minute dauern, als Emilio Pirker traf. Ein Doppelpack von Fabian Vallant, er traf in der 87. und der 89. Minute, sorgte am Ende schließlich für einen deutlichen 4:0-Heimerfolg der Bischofstädter.

Preitenegg überrascht Mittlern
Für eine Überraschung in der 1. Klasse Ost sorgte der TSV Preitenegg. Auswärts bei Ruden, aktueller Tabellenvierter, fahren die Lavanttaler einen 0:2-Sieg ein. Der Führungstreffer für den TSV fällt erst in der 83. Minute durch Majlind Latifi. Nur eine Minute später macht Lukas Klösch mit dem zweiten Treffer des Spiels alles klar.

Weniger erfolgreich verlief das Wochenende für den SV Eitweg. Gegen Mittlern gab es eine 1:5-Niederlage. Lorenz Nößler sorgte mit einem verwerteten Strafstoß in der 37. Minute für das zwischenzeitliche 1:4.

Der ASC St. Paul ringt dem Tabellenzweiten aus Gallizien einen Punkt ab und um ein Haar wäre sogar noch mehr für die Lavanttaler drinnen gewesen. Medin Mehmedovic trifft in der 42. Minute zum 1:0 für St. Paul. Gallizien trifft erst in der 86. Minute zum Ausgleich und nimmt etwas glücklich noch einen Punkt aus dem Lavanttal mit – ein womöglich entscheidender Punkt im Kampf um den Aufstieg. Aus der 1. Klasse Ost steigen voraussichtlich die ersten beiden Teams auf.

Keine Tore gab es im Spiel zwischen Sittersdorf und dem SV Lavamünd.

Reichenfels biegt den ASV
Eine Überraschung gelang auch dem SV Reichenfels im Lavanttaler Derby beim ASV St. Margarethen in der 2. Klasse D. Martin Pirker erzielte in der 27. Minute den einzigen Treffer des Spiels.

Das halbe Dutzend voll gemacht hat der SV Maria Rojach in Maria Rain. Eric Trippolt (2), Jan Gfrerer (2), Matteo Jöbstl und Luca Schatzl erzielten die sechs Tore. 

Sieben Treffer gab es beim 4:3 zwischen dem FC Frantschach und der St. Stefan NextGen. Iman Masgi (2), Philipp Stocker und Marcel Zarfl trafen für Frantschach, für St. Stefan waren Sebastian Obrietan (2) und Hamid Rasekh erfolgreich. Spannend war vor allem die Schlussphase, denn bis zur 80. Minute lag Frantschach nur mit 2:1 in Führung. 

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