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Wolfsberg. Wieder ein Paukenschlag in der Affäre um die Wolfsberger Stadtwerke. Laut einer Aussendung des Beiratsvorsitzenden des Unternehmens, Karl Heinz Smole (SPÖ), liegt jetzt das vollständige Gutachten vor. Demnach wurde eine Gesamtschadenssumme von über 600.000 Euro festgestellt, zurückzuführen auf überhöhte Auftragsvergaben sowie nicht angemessene Abrechnungen. "Das im Auftrag der Wolfsberger Stadtwerke GmbH erstellte Gutachten wurde an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt weitergeleitet und wird ebenso in den Zivilverfahren vor dem Landesgericht Klagenfurt vorgelegt werden", heißt es in der Aussendung.
Hintergrund der Affäre: Im Juni ergab ein interner Prüfbericht der Wolfsberger Stadtwerke Verdachtsmomente gegen zwei leitende Mitarbeiter. Ein Sachverständiger wurde mit einer Prüfung beauftragt, die den Verdacht bestätigte. Die Mitarbeiter, die die Anschuldigungen zurückweisen und für die die Unschuldsvermutung gilt, wurden fristlos entlassen, zugleich wurde eine Anzeige bei der Staatanwaltschaft Klagenfurt eingebracht. Die Ermittlungen sind in Gang.
Jetzt laufen zwei Gerichtsverfahren: Die beiden Betroffenen klagten eine Kündigungsentschädigung ein, die Wolfsberger Stadtwerke haben ihrerseits gegen die früheren Mitarbeiter eine Klage auf Schadenersatz eingebracht. Sie belief sich erst auf 391.000 Euro und soll jetzt auf die genannte Gesamtschadenssumme ausgeweitet werden.
Weitere Details finden Sie in der nächsten Ausgabe der Unterkärntner Nachrichten, die am 9. Oktober 2019 erscheint.

Von Horst Kakl
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