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Im Markusturm wird eine »Lebenstreppe« eingerichtetAusgabe 35 | Montag, 31. August 2026

Das Projekt, das Besuchern auf fünf Ebenen eine sinnliche, multimediale Reise durch die Stationen des Lebens ermöglichen soll, wird vom Land gefördert.

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Überkategorie (Redakteure)Unterkärntner Nachrichten Redakteur Von Unbekannt officeno@spamunterkaerntner.atÜberkategorie (Bezirke)
Der Markusturm in Wolfsberg soll künftig mehr Besucher anziehen – als Erlebnisraum. Das Land Kärnten fördert das Projekt mit rund 68.000 Euro – für 54 weitere Vorhaben in Unterkärnten gibt es ebenfalls Geld. Foto: UN

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Lavanttal, Völkermarkt. In der Region Unterkärnten stehen heuer 55 Projekte im Arbeitsprogramm, die mit rund 5,8 Millionen Euro an Fördermitteln unterstützt werden – das größte Fördervolumen aller Kärntner Regionen. So heißt es in einer Aussendung von LHStv. Martin Gruber (ÖVP).
Darin ist auch Wolfsberg angeführt: Mit dem Projekt »Temporium« wird der Markusturm zu einem ganzjährig nutzbaren Erlebnisraum umgestaltet. Auf fünf Ebenen sollen Besucher eine sinnliche, multimediale Reise durch die Stationen des Lebens erleben – von Geburt bis Transzendenz, eine »Lebenstreppe«. Der Innenbereich der Markuskirche wurde 2021 und 2022 saniert, nun soll der Turm belebt werden. Gefördert wird das Vorhaben laut der Aussendung unter anderem mit rund 68.000 Euro aus der Orts- und Regionalentwicklung des Landes, die Gesamtkosten sollen rund 230.000 Euro betragen. 
Unterstützt wird auch die Sanierung der Bleiburger Hütte in der Gemeinde Feistritz ob Bleiburg. Die Ruine auf der Petzen soll mit einer Aussichtsplattform und einem Infopoint für Besucher neu belebt werden.  
Und mit dem »Genusswerk-Pavillon« entsteht in Oberdorf in der Gemeinde Neuhaus ein neues Regionalprojekt, das die lokale Genussregion rund um den Jauntaler Hadn, also Buchweizen, mit touristischen Initiativen verbindet. Die Eröffnung ist im Rahmen des Hadnfests im September geplant.
Die förderfähigen Kosten belaufen sich auf rund 10,1 Millionen Euro. 43 Projekte sind bereits in Umsetzung, drei abgeschlossen und neun in Planung. 16 Vorhaben werden über »Leader« gefördert, 17 über die Orts- und Regionalentwicklung (ORE) des Landes.
»Mit 343 Projekten in sieben Regionen Kärntens fällt das Volumen der regionalen Arbeitsprogramme 2026 beachtlich aus«, wird in der Aussendung betont. Mit dem Kärntner Regionalentwicklungsgesetz, das auf eine Initiative Grubers zurückgeht, wurde die heimische Orts- und Regionalentwicklung neu aufgestellt. Ziel ist es, anhand angepasster Regionalstrategien Projekte und Programme vor Ort umzusetzen, um die Kärntner Regionen gezielt weiterzuentwickeln. 
Heuer umfassen diese »Regionalen Arbeitsprogramme« der sieben Kärntner Regionen Carnica-Klagenfurt-Umland, Villach-Umland, Unterkärnten, Mittelkärnten, Oberkärnten, Großglockner/Mölltal-Oberes Drautal und Hermagor 343 Projekte. Die Gesamtfördersumme, bestehend aus finanziellen Mittel der Orts- und Regionalentwicklung des Landes sowie dem EU-»Leader«-Programm, liegt kärntenweit bei rund 41 Millionen Euro an förderfähigen Kosten, wofür etwa 25,6 Millionen Euro an Fördermitteln eingesetzt werden. Gruber sagt dazu: »Regionale Projekte sichern Lebensqualität und Wertschöpfung im ländlichen Raum.«

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