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Wolfsberg. Es sei ein »finsteres Loch«, heißt es über die Unterführung beim Autobahnzubringer Wolfsberg Nord. »Es gibt keine Beleuchtung. Wenn darin ein Moped eine Panne hat oder ein Lkw ein Stück seiner Ladung verliert, sieht man es als Autofahrer erst, wenn es zu spät ist.« Jetzt wird die Straßenmeisterei Wolfsberg tätig.
Nach Anrufen von Autofahrern sahen sich die Unterkärntner Nachrichten die Lage vor Ort an. Tatsächlich ist die Unterführung nicht beleuchtet. Besonders für all jene, die über die Grazer Straße (B 70) kommen, präsentiert sich der kurze Tunnel, über dem der Heckenweg verläuft, als beinahe uneinsehbar. Da in diesem Bereich Tempo 70 erlaubt ist – und auch gefahren wird –, ist die Durchfahrt mit einem mulmigen Gefühl verbunden. Ein auf der Fahrbahn liegendes Hindernis wäre erst im letzten Augenblick erkennbar ...
Der Autobahnerhalter Asfinag ist für die Unterführung nicht zuständig, teilt deren Sprecher Walter Mocnik mit. »Dieser Bereich wird vom Land Kärnten verwaltet«, so Mocnik weiter.
»Heuer soll die Unterführung umgebaut und erneuert werden«
Manfred Gaber, Straßenmeister Wolfsberg
Manfred Graber, Leiter der Straßenmeisterei Wolfsberg, sagt: »Wir werden uns die Situation gleich ansehen.« Laut ihm handelt es sich um ein altes Bauwerk, das seit der Errichtung der Autobahn besteht. »Heuer soll sie umgebaut und erneuert werden, da sie nicht mehr dem Stand der Technik entspricht«, so der Straßenmeister. Im Zuge dessen soll auch die Beleuchtung modernisiert und dem modernen Standard angepasst werden.
Tatsächlich ist dieser Abschnitt im heurigen Bauprogramm des Kärntner Straßenbaureferenten Martin Gruber (ÖVP) enthalten. Es sieht für das Lavanttal 18 Baumaßnahmen und Planungsprojekte mit einem Investitionsvolumen von 1,6 Millionen Euro vor (wir berichteten). Darin enthalten ist auch der Bereich Abzweigung Wolfsberg Nord, bei dem laut Programm die elektromaschinelle Ausrüstung, die Beleuchtung etc. erneuert werden sollen.

Von Horst Kakl
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