Drei Tore gegen Rapid Wien waren für WAC zu wenig für einen PunktgewinnAusgabe 44 | Mittwoch, 28. Oktober 2020

Der Sieg gegen Rapid Wien war zum Greifen nah. Nach 0:2-Rückstand ging der WAC mit 3:2 in Führung und verlor noch mit 3:4. Zum Auftakt der Europa League erreichte der WAC gegen ZSKA Moskau ein 1:1.

E-Mail

0 Kommentare

Meist gelesen

Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Als Cheikhou Dieng (Bild oben) zum zwischenzeitlichen 3:2 traf, war die Welt für den WAC noch in Ordnung. Nach dem Spiel diskutierte WAC-Keeper Alexander Kofler intensiv mit Schiedsrichter Ebner. Foto: Pulsinger

Artikel

Wolfsberg. Aufregend und an Spannung kaum zu übertreffen, verlief das Bundesligaspiel am vergangenen Sonntag zwischen dem WAC und Rapid Wien. Rapid schien in der Anfangsphase die Belastung der Europa League besser wegzustecken und fand besser ins Spiel. In den Anfangsminuten hatten die Wiener durch Kara und Ex-WAC-Spieler Ritzmaier Chancen zur Führung. In der 25. Minute war Schick schließlich für die Grün-Weißen erfolgreich. Nur zehn Minuten später legte Kitagawa nach. Mit einem Spielstand von 0:2 ging es in die Kabinen.

Drei Tore binnen 20 Minuten
Die Ansprache von WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer schien Früchte zu tragen. Kurz nach Wiederbeginn (47. Minute) schlug Liendl eine Flanke in den Sechzehner, den Baumgartner unhaltbar für Rapid-Torhüter Strebinger im Tor platzierte. Nur fünf Minuten später, Ecke für den WAC: Liendl brachte den Ball zur Mitte und fand abermals Baumgartner, der per Kopf das 2:2 besorgte.

Bei einem Stangenschuss von Joveljic (61.) hatte Rapid noch Glück, doch wenig später folgte die Führung für den WAC. Lochoshvili fand Dieng mit einem weiten Ball. Der ließ Strebinger aussteigen und traf zum 3:2 für die Wolfsberger. In der 76. Minute besorgte Kara per Kopf nach einer Ritzmaier-Flanke den 3:3-Ausgleich. Beide Teams versuchten in der Schlussphase die Entscheidung zu erspielen. In der 91. Minute reklamierte der WAC vergeblich auf Elfmeter. Im Gegenzug brachte Lochoshvili Kara zu Fall, der zum fälligen Elfmeter selbst antrat und den Siegtreffer für Rapid erzielte.

»Wir wussten, dass Rapid über die Flanken anfällig ist, haben nur bis zum Sechzehner gut gespielt, zu wenig Chancen kreiert. Wir sind im Cup und in der Europa League im Soll. In der Meisterschaft sind wir bei den Punkten nicht im Soll«, so Feldhofer.

Europa-League-Auftakt
Am vergangenen Donnerstag ging der Auftakt der Europa-League-Gruppenphase in Klagenfurt über die Bühne. Der WAC erreichte gegen ZSKA Moskau nach frühen Rückstand noch ein 1:1-Remis. Torschütze für den WAC war kurz vor dem Halbzeitpfiff Kapitän Michael Liendl. Der nächste Spieltag folgt bereits am kommenden Donnerstag, 29. Oktober. Der WAC trifft auswärts auf Feyenoord Rotterdam. Anpfiff ist um 18.55 Uhr.

0 Kommentare Kommentieren

Keine Kommentare gefunden!

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Kommentarbereich prüfen wir alle Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden. Ihr Kommentar erscheint, sobald er gesichtet wurde.

Bitte melden Sie sich an, um die Beiträge zu lesen oder zu kommentieren.AnmeldenHier Registrieren