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Wolfsberg. Gegenüber dem ATSV-Platz wurden in der Bezirkshauptstadt zuletzt elf Birkenbäume gefällt. Die Stadt Wolfsberg erklärte in der Vorwoche in einer Aussendung die Hintergründe: Die Bäume stellten eine Gefahr dar.
Laut der Stadt wurde in den vergangenen Monaten in diesem Bereich intensiv gearbeitet: »Verschiedene Infrastrukturbetriebe haben Kanal, Wasserleitungen, Strom und Glasfaser erneuert bzw. verlegt.« Der Prozess sei von einem Baumgutachter begleitet worden – am Ende lag ein Gutachten vor, »in dem sicherheitsrelevante Schädigungen festgestellt wurden«, so die Aussendung. Dazu seien viele der Birken schon zuvor »massiv geschwächt« gewesen, etwa durch Käferlarven oder Mistelbefall. »Die Entfernung des Baumbestands war daher alternativlos«, schreibt die Stadt.
Das Risiko, dass Äste abbrechen oder ganze Bäume umstürzen, sei groß gewesen: »Die Fällung war keine freiwillige Entscheidung, sondern eine Frage der Sicherheit.« Elf Birken wurden entfernt, zwei Bäume sind bereits nachgepflanzt, zwei junge Bäume konnten erhalten werden. Der für Ortsbildpflege zuständige Stadtrat Michael Schüssler (FPÖ) meinte in der Aussendung: »Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir mussten im Sinne der Sicherheit handeln.« Er ortet in der Maßnahme auch eine Chance: »Wir können diesen Bereich neu planen und so gestalten, dass er langfristig stabil, ökologisch sinnvoll und für die Bevölkerung wieder ein echter Gewinn wird.«
Schüssler wisse, dass viele Wolfsberger befürchten, nun würden kahle Flächen mit Wurzelstöcken zurückbleiben. »Das wird nicht passieren. Aktuell wird bereits die Neugestaltung des Areals geplant. Darin sind alle beteiligten Stellen eingebunden. Unser Ziel ist eine durchdachte, nachhaltige und ökologische Gestaltung, die langfristig funktioniert. Wir wollen einen neuen Grünraum schaffen, in dem sich die Wolfsberger über Jahrzehnte hinweg wohlfühlen«, sagt der Stadtrat laut Aussendung. Die Umsetzung ist im nächsten Jahr vorgesehen.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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