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Angriff mit Schneeschaufel: Politikerin auf »Reha«, Anwalt rechnet mit raschem Ende der ErmittlungenAusgabe 16 | Mittwoch, 15. April 2026

In schlechtem Zustand befindet sich jene Kärntner Politikerin, die von der Frau ihres Ex-Freunds attackiert worden sein soll. Laut dem Anwalt der Volksvertreterin könnten die Ermittlungen des LKA im April abgeschlossen sein. Dann geht es auch ums Schmerzensgeld.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Horst Kakl Von Horst Kakl kaklno@spamunterkaerntner.at
Im Feber wurde die Kärntner Politikerin mit einer Schneeschaufel attackiert. Auch jetzt noch sei ihr gesundheitlicher Zustand schlecht, sagt ihr Rechtsvertreter, der das auf die Wucht des Angriffs zurückführt. Als Beleg nennt er die Dellen im Auto der Politikerin, das Schläge mit der Schaufel abbekommen haben soll.Symbolbild Freepik

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Klagenfurt. Mittlerweile nicht mehr in stationärer Behandlung, sondern auf »Reha« befindet sich jene Kärntner Politikerin, die im Feber mit einer Schneeschaufel schwer verletzt wurde. »Es geht ihr weiterhin schlecht«, sagt Alexander Todor-Kostic, der Anwalt der Politikerin, auf Nachfrage der Unterkärntner Nachrichten, »sie hat nun mit vielen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Das ist ja auch klar, sie wurde mit Wucht geschlagen. Das beweisen auch die Dellen, die an ihrem Auto hinterlassen wurden.« Der Fall sorgte – wie berichtet – für Schlagzeilen. Denn die Politikerin hatte etwa ein Jahr lang eine außereheliche Beziehung mit einem Polizisten geführt. Nachdem sie vom Beamten beendet worden war, setzte sich die Volksvertreterin im Feber ins Auto und fuhr zu seinem Privathaus, um ihm persönliche Dinge zurückzubringen. Dort traf sie auf die Ehefrau des Mannes – und die Situation eskalierte.

»Es geht ihr weiterhin schlecht, sie hat nun mit vielen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen«
Alexander Todor-Kostic, Rechtsanwalt der Politikerin

Laut Aussagen Todor-Kostics wurde die Volksvertreterin von der Frau ihres Ex-Freunds erst beschimpft und schließlich mit einer Schneeschaufel attackiert und erheblich verletzt. Als sie mit ihrem Wagen flüchten wollte, soll die Angreiferin, für die die Unschuldsvermutung gilt, auch auf das Fahrzeug der Kärntnerin eingeschlagen haben, was Spuren hinterließ. 

Zu hören ist aber auch, dass nicht die Politikerin selbst, sondern nur ihr Fahrzeug mit der Schaufel angegriffen worden sein soll. Die Mandatarin sei »lediglich« geohrfeigt worden.

Welche Version auch korrekt sein mag: Die Politikerin fuhr danach in ein Krankenhaus, um sich behandeln zu lassen. Anschließend wurde sie wegen ihrer schweren Kopfverletzungen auf die neurologische Abteilung eines Kärntner Spitals verlegt, teilte ihr Anwalt im Feber mit. Wie lange sie letztlich in stationärer Behandlung blieb, ist derzeit nicht bekannt.

Weil ein Exekutivbeamter involviert ist, übernahm nicht die Polizei des betroffenen Bezirks die Ermittlungen: Um mögliche Befangenheiten zu vermeiden, beantragte Todor-Kostic  die Einschaltung des Landeskriminalamts (LKA), was auch geschah. 

Der Anwalt in der Vorwoche: »Die Ermittlungen laufen, sie sollen aber noch in diesem Monat abgeschlossen werden. Meine Mandatin wurde bereits einvernommen, die Beschuldigte wird noch befragt.« 

»Bleibende Schäden«

Über die Höhe der Schmerzensgeldforderung, die er namens der Politikerin stellen wird, sagt Todor-Kostic: »Das kann ich jetzt noch nicht beziffern. Erst wenn alle Atteste vorhanden sind, kann eine Summe errechnet werden.« Sie könnte höher ausfallen, denn der Rechtsvertreter spricht von »bleibenden Schäden«, die die Politikerin beim Angriff erlitten habe

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