Ein Meilenstein: Spatenstich für die Möbelhäuser XXXLutz und MöbelixAusgabe 46 | Mittwoch, 13. November 2019

Die Investitionssumme der XXXLutz-Unternehmensgruppe beträgt knapp 16,5 Millionen Euro, im Süden von Wolfsberg entstehen rund 100 neue Arbeitsplätze. Im September 2020 soll Eröffnung gefeiert werden.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Porr-Bauleiter Bernhard Pinter, Bauamtsleiter Gernot Rüf, Amtsleiterin Barbara Köller, Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz, Gemeinderat Hannes Primus, XXXLutz-Unternehmenssprecher Thomas Saliger, Projektleiterin Franziska Höfler und Norbert Sand von der Stadtgemeinde (v. l.). Foto: Tripolt

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Wolfsberg. »Wolfsberg war für uns immer ein weißer Fleck«, beginnt Thomas Saliger, Unternehmenssprecher von XXXLutz, beim Spatenstich zu erzählen, und versichert: »Dass der Bedarf da ist, ist unbestritten.« Das Möbelhaus in Wolfsberg wird der fünfte Standort in Kärnten. Entgegen Gerüchten versicherte Saliger auch, dass der Standort in Völkermarkt bestehen bleibt.

Neben XXXLutz wird auch Möbelix Teil des Neubaus in Wolfsberg sein. »Für die XXXLutz-Gruppe ist der Standort in Wolfsberg ein Meilenstein«, wie Unternehmenssprecher Saliger betont.

Wenn der Winter mitspielt
Insgesamt investiert die Unternehmensgruppe für den Neubau 16,5 Millionen Euro. »Die Eröffnung soll, sofern Wasser, Wetter und Winter mitspielen, Ende September 2020 stattfinden«, so Saliger über die geplante Eröffnung. Mit 320 Möbelhäusern in zwölf Ländern und einem Umsatz von 4,4 Milliarden Euro ist XXXLutz einer der drei größten Möbelhändler weltweit. »Der österreichische Markt war für uns immer der wichtigste, an ihm hängt unser Herz und deshalb haben wir auch immer investiert«, so Saliger über den heimischen Markt. Mit dem Neubau in Wolfsberg soll die Marktstellung behauptet bzw. ausgebaut werden.

»Für die XXXLutz-Gruppe ist der Standort in Wolfsberg ein Meilenstein«
Thomas Saliger, Unternehmenssprecher XXXLutz

Auf drei Etagen entstehen knapp 17.000 Quadratmeter Verkaufsfläche und 100 neue Arbeitsplätze – zehn bis 15 davon entfallen laut Saliger auf Lehrlinge. Aufgrund der Hochwassersituation wird das Gebäude auf »Stelzen« errichtet. Auch eine Tiefgarage ist aufgrund dessen nicht umsetzbar.

Für Wolfsbergs Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz ist das Projekt für die Entwicklung des Wirtschafts- und Lebensraums Lavanttal von enormer Wichtigkeit: »Hier wird eine Lücke geschlossen. Das Lavanttal ist seit der Kika-Schließung in der Möbelbranche total unterversorgt.«
Die Bruttogeschoßfläche beträgt rund 24.500 Quadratmeter. In der obersten Etage wird sich auch ein Restaurant befinden.

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