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Jetzt meldete sich Hermann Primus, 70-jähriger Bürgermeister von St. Paul, aus der Heimquarantäne zu Wort. Primus war am Donnerstag, 12. März, von einem Aufenthalt im Tiroler St. Anton am Arlberg zurückgekehrt, einer Gemeinde, die seit Samstag, 14. März, aufgrund mehrerer Corona-Fälle von der Außenwelt isoliert ist. Er legt seinen Terminplan der folgenden Tage offen und pocht darauf, sich korrekt verhalten zu haben.
Der Ablauf sah aus seiner Sicht so aus: Rückkehr am 12. März; Teilnahme an der Sitzung der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg am 13. März von 11 bis bis 12.15 Uhr. Absperrung St. Antons am 13. März um 14 Uhr; Aufruf zur Selbstquarantäne des Bundesministers am 14. März um 11.06 Uhr, unmittelbar danach Primus´ Meldung bei der Bezirkshauptmannschaft, Bezirkshauptmann Georg Fejan und der Amtsärztin, der die Selbstquarantäne folgte.
Primus über sein Verhalten: „Dies sollte als positives Beispiel für all jene gelten, die ebenfalls in einem Risikogebiet waren und sich freiwillig, wie ich, bei den zuständigen Behörden noch melden sollten.“

Von Horst Kakl
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