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Neuer Parkplatz bei Koralpenstadion führte zu einem Eklat im GemeinderatAusgabe 41 | Freitag, 9. Oktober 2026

Die Frage, wer die Pacht zu übernehmen hat, sorgte in St. Andrä für eine Diskussion und eine harte Aussage.

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Überkategorie (Redakteure)Unterkärntner Nachrichten Redakteur Von Unbekannt officeno@spamunterkaerntner.atÜberkategorie (Bezirke)Überkategorie (Rubriken)
Die Festhalle in Eitweg wurde abgerissen und ist mittlerweile vollständig entfernt, ein Parkplatz soll kommen. Mit den finanziellen Folgen ist SV-Eitweg-Präsident Stückler nicht einverstanden.

Artikel

St. Andrä. Beim Koralpenstadion des SV Eitweg entsteht ein neuer Parkplatz, dazu wird der Pachtvertrag vorzeitig bis 2042 verlängert. Wegen der daraus resultierenden Folgen kam es in der Sitzung des St. Andräer Gemeinderats (siehe auch Artikel oben) zum Eklat, der Punkt wurde schließlich von der Tagesordnung abgesetzt.
Wie berichtet wurde die Festhalle in Eitweg neben dem Koralpenstadion heuer abgerissen (siehe UN 24/2026). An ihrer Stelle soll nun ein Parkplatz errichtet werden: Für die rund 650 Quadratmeter Fläche will die Bischofsstadt den Eigentümern jährlich 2.024 Euro bezahlen. Diese Summe soll aber von der Förderung, die dem SV Eitweg überwiesen wird, abgezogen werden.
Damit ist Albert Stückler, Präsident des SV Eitweg, gar nicht einverstanden. Stückler, der bei der Sitzung dabei war, trat ans Rednerpult, um die Mandatare zu informieren. Es wurde aber eine Abrechnung. 
Stückler verwies auch auf die 90 Kinder, die der Verein betreut, und sagte: »Der Parkplatz ist für die Öffentlichkeit gedacht. Die Gemeinde pachtet ihn, uns wird der Betrag von der Förderung abgezogen. Das ist eine Farce, das kann nicht sein.« Bürgermeisterin Maria Knauder (SPÖ) unterbrach Stückler, der als Nicht-Mandatar zu Meinungsäußerungen in der Sitzung nicht berechtigt ist, und bot die Absetzung des Punkts für neue Beratungen an. 
Vizebürgermeister Andreas Fleck (SPÖ) meinte darauf, man werde eine Lösung finden, sein Amtskollege Maximilian Peter (ÖVP) forderte Sportstadtrat Patrick Steiner (FPÖ) auf zu berichten, was beschlossen worden sei. Steiner schlug vor, die Förderung solle weiter in gleicher Höhe ausbezahlt werden, da der Parkplatz nicht nur dem SV Eitweg, sondern der Öffentlichkeit zugute komme.
Nach einer rund zehnminütigen Sitzungsunterbrechung wurde der Tagesordnungspunkt ohne Abstimmung abgesetzt. Die Details sollen nun nochmals geprüft werden.

 

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