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St. Andrä. Über einen Fang, der vielleicht einzigartig in seinem Leben ist, kann sich der erst 13-jährige Gymnasiast Roman Guldenprein freuen. Er zog am Dienstag, 7. September, einen 2,2 Meter langen und rund 80 Kilo schweren Wels aus dem Silbersee in seiner Heimatgemeinde St. Andrä.
»Wir haben am Vormittag zu fischen begonnen«, erzählt Romans Vater Bernhard Guldenprein, »gegen 18 Uhr hat der Waller angebissen. Es war ein unvergessliches Erlebnis für meinen Sohn.« An Land wurde der gewaltige Fisch vermessen und fotografiert, danach durfte er weiter seine Runde im See ziehen. Vater Guldenprein: »Wir haben in wieder in die Freiheit entlassen. So ein prachtvolles Tier verdient es, weiterzuleben.«
»Wir haben den Wels wieder in die Freiheit entlassen. Er verdient es, weiterzuleben«
Bernhard Guldenprein, Vater
Der Europäische Wels, der hierzulande Waller genannt wird, ist der größte reine Süßwasserfisch Europas. Er ist ein Räuber, der vorwiegend in der Dämmerung und nachts aktiv ist und sich von lebenden und toten Fischen sowie Wirbellosen ernährt. Erwischt er einen kleinen Vogel oder ein Säugetier, verschmäht er aber auch das nicht. Abhängig von ihrem Lebensraum, werden Welse meist bis eineinhalb Meter groß und bis 50 Kilo schwer. Da sie bis zu 100 Jahre alt werden können und ihr ganzes Leben wachsen, gibt es aber wesentlich größere Exemplare.
Möglich wäre, dass der jetzt gefangene Waller schon einmal am Haken hing: 2016 fing ein St. Andräer Unternehmer im Silbersee einen Wels, der damals 2,21 Meter lang und 54 Kilo schwer war.

Von Horst Kakl
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