Corona belastete Lavanttaler Bäder, trotzdem mehr Badegäste in St. AndräAusgabe 39 | Mittwoch, 23. September 2020

Durch die Corona-Maßnahmen und das mäßige Wetter gab es einen Rückgang bei den Besucherzahlen. In St. Andrä hingegen gab es eine leichte Steigerung.

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Lavanttal. Anfang der heurigen Saison wurde die Freizeitanlage St. Andrä coronabedingt eine Woche später eröffnet. »Es herrschte kein wirklicher Badebetrieb. Auch Saisonkartenverkauf war eher mäßig«, erzählt Betriebsleiter Erwin Klade.

Der Juli und August verliefen sehr positiv. An schönen Tagen waren mehr Besucher am See anzutreffen als im Vorjahr. »Normalerweise kommen rund 600 Besucher, heuer waren wir an der Tausendergrenze«, so Klade. Und auch Dank des schönen Wetters im September wurde in St. Andrä noch fleißig gebadet und so konnten über den Sommer betrachtet fast 25.000 Badegäste begrüßt werden, was eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Auch jetzt haben Wasserratten noch die Möglichkeit, in St. Andrä ins kühle Nass zu springen.

Deutlicher Rückgang
Mit 67.000 Besuchern lag das Stadionbad Wolfsberg in der heurigen Saison deutlich unter dem langjährigen Besucherdurchschnitt. Belastend auf das Ergebnis wirkten sich auch die erhöhten Aufwendungen infolge der gesetzlich und betrieblich erforderlichen Corona-Schutzmaßnahmen aus. Dazu zählten die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen im gesamten Stadionbad-Areal, der Aufwand für Security-Personal, die Einrichtung eines Ampelsystems im Beckenbereich und das Besucher-Zähl- und Informationssystem an den Stadionbad-Kassen.  

»Das durch Corona gesetzte Limit von 1.600 Besuchern wurde in der gesamten Saison trotz einiger sehr starker Badetage nie erreicht«, fasst Stadtwerke Geschäftsführer Christian Schimik den Saisonverlauf zusammen, »Das Ampelsystem hat sehr gut funktioniert, und dank der Unterstützung unserer Badegäste konnten die Corona-Maßnahmen sehr gut eingehalten werden.  Insgesamt haben die verringerten Einnahmen und die gestiegenen Aufwendungen zu einer deutlichen Ergebnisverschlechterung geführt.«


Positives Fazit
In St. Paul gibt es trotz Corona-Schließung im Mai und einem sehr kalten Juni ein positives Fazit dieser Saison, da die Besucherzahlen im August noch stark aufholen konnten.

An insgesamt 76 Badetagen konnten rund 17.000 sehr disziplinierte Besucher im Erlebnisschwimmbad begrüßt werden. Auf Grund der guten Wetterlage im Juli und vor allem August haben sich die Besucherzahlen noch positiv entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es jedoch einen deutlichen Rückgang an Saisonkartenbesitzern, was sich auf  die Gesamtbilanz auswirkte.

Alle notwendigen Covid-19-Vorkehrungen wurden getroffen. Zwei Mitglieder der ÖWR kamen als Praktikanten zum Einsatz und unterstützten das Schwimmbadteam.

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