Fasching light – die fünfte Jahreszeit hat begonnenAusgabe 46 | Mittwoch, 11. November 2020

Am 11. 11. um 11.11 Uhr beginnt der Fasching. Wegen der Coronapandemie wurde in vielen Orten das traditionelle Faschingwecken abgesagt. In einigen Ortschaften findet aber ein Faschingwecken-Light statt.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Virtuell mit einem Riesenkrapfen mit Mundschutz wurde der Fasching in St. Paul geweckt. Bild rechts: In St. Andrä wird das Faschingspaar aus dem Vorjahr für den Fasching im nächsten Jahr konserviert. Fotos: Lei Blau (1), Nia gnua (1)

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Lavanttal.  Nichts zu lachen gibt es heute, 11. November, in der Bezirkshauptstadt. Hier wurde das Faschingwecken bereits vor einiger Zeit abgesagt. Der Grund dafür war aber nicht Corona, sondern dass im kommenden Jahr keine Faschingssitzungen geplant waren. "Wir werden mit dem Faschingswecken erst dann wieder anfangen, wenn wir auch Faschingssitzungen abhalten werden", erzählt Hannes Stückler von der Wolfsberger Faschingsrunde.

Ebenfalls abgesagt haben das Faschingswecken die Faschingsgilde "Lei blau" aus Bad St. Leonhard und die St. Margarethener Faschingsrunde "Leeeetz fetz".

In St. Andrä wird der Fasching virtuell auf Facebook per Video geweckt. Dort wurde die Amtszeit des amtierenden Prinzenpaars um ein Jahr verlängert von den Akteuren der Faschingssitzungen und in Folie gepackt und in ein Kühlhaus eingesperrt, um dort bis zu den Sitzungen im nächsten Jahr konserviert zu sein.

Ebenfalls nur online wird in St. Paul der Fasching eröffnet. Der Obmann der Narrenrunde St. Paul Siegi Krobath und sein Stellvertreter Hansi Lippitz präsentieren auf der Facebookseite der Narrenrunde einen Riesenkrapfen mit Mundschutz.

In Lavamünd wird die Narrenrunde Krapfen für die Kinder zu Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen bringen, die dann von den Leitern der Einrichtungen an die Kinder ausgeteilt werden. 

Eine Lightversion des Faschingsweckens gibt es auch in Frantschach-St. Gertraud. Rudi Rabensteiner, Obmann vom Verein "FaBuLe" wird alleine und mit Mundschutz ausgestattet den Schlüssel der Marktgemeinde beim Bürgermeister abholen.

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