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Wolfsberg. Am Donnerstag, 2. April, ging die schon traditionelle Pressekonferenz im Vorfeld der Lavanttal Rallye bei Skoda Dohr in Wolfsberg über die Bühne. Die »48. Laserhero Lavanttal-Rallye powered by Dohr Wolfsberg / SG Toolbox«, wie die Motorsportveranstaltung in diesem Jahr heißt, geht von 9. bis 11. April über die Bühne. Als Veranstalter tritt auch heuer wieder der Motorsportclub (MSC) Lavanttal mit Obmann Helmut Klösch in Erscheinung. Klösch sagte: »Es ist uns wieder geglückt, die Rallye auf die Füße zu stellen. Wir haben in diesem Jahr Prüfungen aus den 1980er-Jahren reaktiviert. Auch bei der Sonderprüfung in Eitweg gibt es eine Änderung.« Die Gesamtlänge der Rallye beträgt 372 Kilometer, davon werden 156 Kilometer bei 14 Sonderprüfungen gefahren.
Genannt haben für die Rallye insgesamt 92 Teams aus sieben Nationen – 67 davon aus Österreich. Aus Kärnten gehen 18 Teams an den Start. Was den Rallye-Verlauf betrifft, darf man von einem Trio ausgehen, das um den Sieg rittern wird. Allen voran der amtierende Staatsmeister Simon Wagner, der auch im Lavanttal wohl wieder der große Gejagte sein wird. Einen Sieg von Wagner verhindern möchte auf jeden Fall Michael Lengauer, der mit dem Lavanttaler Co-Piloten Jürgen Rausch an den Start gehen wird. Bei der Rebenland Rallye haben Lengauer und Rausch den Sieg erst kurz vor Schluss aus der Hand gegeben. Am Ende lagen sie nur 1,1 Sekunden hinter Wagner. Auch beim ersten Lauf der diesjährigen Staatsmeisterschaft stand Simon Wagner ganz oben auf dem Podest, Michael Lengauer wurde auch hier Zweiter. Der dritte Pilot, der im Lavanttal um den Sieg mitfahren möchte, ist der zweifache Staatsmeister Hermann Neubauer.
Lengauer sagte im Rahmen der Pressekonferenz: »Ich hoffe, dass wir das Tempo der Rebenland Rallye mitnehmen können. Es wird sicher ein enger Kampf an der Spitze.« Sein Beifahrer Jürgen Rausch, der in diesem Jahr bereits zum 20. Mal bei seiner Heim-Rallye an den Start gehen wird, meinte: »Wir sind motiviert, müssen unsere Aufgaben machen und dann wird man sehen, was am Ende herauskommt.«
Der Zeitplan
Bereits am Donnerstag, 9. April, geht mit Beginn um 18 Uhr der Zeremonienstart vor dem Wolfsberger Rathaus über die Bühne. Der Start zur Rallye erfolgt am Freitag, 10. April, um 15 Uhr. Auf dem Programm stehen am ersten Renntag jeweils dreimal die Sonderprüfung »Winkling – Reisberg« und »Arlinggraben«. Damit sind auch die beliebten Nacht-Sonderprüfungen wieder Teil des Streckenplans. Am Samstag, 11. April, starten die Fahrzeuge um 8 Uhr in der Servicezone bei der Eventhalle in Kleinedling. Abwechselnd stehen dann jeweils zweimal die Sonderprüfungen »Lading – Aichberg«, ebenfalls eine historische Prüfung, die heuer wieder in den Streckenplan mitaufgenommen wurde, und der Rundkurs Eitweg, der in diesem Jahr etwas abgeändert wurde und erstmals bis nach Dachberg führt, am Programm.
Am Nachmittag gilt es die Prüfungen »Hammer – Prebl« und »Prebl – GH Perner« jeweils zweimal zu bewältigen. Um 18 Uhr ist die 48. Lavanttal Rallye Geschichte. Um 20 Uhr findet in der Eventhalle die Siegerehrung und die anschließende Rallyeparty mit DJ statt.
Eintrittsbänder für die Rallyetage kosten 15 Euro. Programmhefte mit allen Informationen zur Rallye gibt es um fünf Euro. Alle weiteren Infos sowie eine Auflistung aller Vorverkaufsstellen gibt es online unter www.lavanttal-rallye.at.
Angeboten werden auch heuer wieder die Mitfahrten des Kiwanis Clubs Unterkärnten unter dem Motto »Wir geben Gas für Kinder« in Eitweg. Ab 150 Euro kann man am Beifahrersitz Platz nehmen. Die Einnahmen kommen bedürftigen Kindern und Familien im Lavanttal zugute. Alle Infos unter www.kc-unterkaernten.at.

Von Philipp Tripolt
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