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Waldenstein. Sein Leben begann im Jänner 1934 in Unterpreitenegg, wo er als jüngstes Kind einer großen Familie aufwuchs. Schon früh zeigte sich sein handwerkliches Geschick, das ihn nach der Grundschule in Waldenstein in die HTL nach Graz führte. Dort besuchte erlernte er nach der Schule den Beruf des Maschinenschlossers, den er mit Fleiß und Verlässlichkeit ausübte. Einige Jahre verbrachte er zudem in Winterthur in der Schweiz, wo er beruflich wie persönlich wichtige Erfahrungen sammelte.
In dieser Zeit begegnete er seiner späteren Ehefrau Friederike, mit der er 1958 in seine Heimat zurückkehrte. Gemeinsam übernahmen sie das Gasthaus eines Verwandten in Waldenstein und machten es über Jahrzehnte hinweg zu einem beliebten Treffpunkt für die Menschen in Waldenstein. Viele verbinden mit diesem Haus nicht nur gutes Essen, sondern auch Davids ruhige Art, seinen Humor und seine Gastfreundschaft. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, die für ihn stets Mittelpunkt und Freude waren. Neben seiner Arbeit galt seine Leidenschaft der Jagd. Über vier Jahrzehnte war er Mitglied der örtlichen Jagdgemeinschaft und pflegte dort Freundschaften, die weit über das gemeinsame Hobby hinausgingen. Nach seinem wohlverdienten Ruhestand im Jahr 2000 zog er sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Als seine Gesundheit es nicht mehr zuließ, übersiedelte er 2011 in das Sozialzentrum in Frantschach-St. Gertraud, wo er liebevoll begleitet wurde und schließlich sanft einschlief.
David Sachadonig hinterlässt Spuren – in seiner Familie, in der Dorfgemeinschaft und in den Herzen jener, die ihm begegnen durften. Sein Andenken bleibt.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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