WAC-Kapitän Michael SollbauerAusgabe | Mittwoch, 25. Juli 2018

Der neue, alte WAC-Kapitän Michael Sollbauer sprach mit den Unterkärntner Nachrichten über seine Ziele, die intensive Vorbereitung, die Verstärkungen und den harten Kampf ums Leiberl.

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Bist du stolz wieder WAC-Kapitän zu sein?

Natürlich ist es eine Ehre, es zeigt, dass die anderen Spieler mir Vertrauen und mich respektieren.

Heißt das, dass du ein Fixleiberl im Abwehrzentrum hast?

Nein, überhaupt nicht. Es kommt oft vor, dass der Kapitän nicht spielt. Im Abwehrzentrum kämpfen mit Rinic, Gollner und mir drei  Spieler um zwei Plätze.

Du warst bis vor eineinhalb Jahren eine fixe Größe in der WAC-Abwehr, danach bis du öfters auf der Ersatzbank gesessen. Warum?

In der vergangenen Saison hat die Leistung bei einigen nicht gepasst. Auch bei mir nicht. Zudem war ich dem Trainer nicht  wichtig.

Wie schaut es jetzt aus?

Mein Ziel ist es natürlich, wieder einen Stammplatz zu erkämpfen. Trainer Christian Ilzer hat mit mir zu Beginn der Vorbereitung ein längeres Gespräch geführt und mir  seine Spielphilosophie erklärt und klar gesagt, was er von mir will und was er sich von mir erwartet. Deshalb habe ich auch meinen Vertrag bis 2020 verlängert.

Du spielst seit 2010 beim WAC - gefällt es dir im Lavanttal so?

Im heutigen Fußball ist es selten, dass man so lange bei einem Verein bleibt. Es hat im Winter 2017 ein Angebot von Sturm gegeben, da hat der Präsident »nein« gesagt. Danach ist nichts passendes gekommen. Außerdem habe mit dem Klub so viele Höhen und auch ein paar Tiefen erlebt. Wir sind aufgestiegen, haben in der Europa League gespielt, waren im Cup-Halbfinale und aus  den Tiefen haben wir uns auch immer herausgezogen. Das bindet. Außerdem stammt meine Frau Vanessa aus St. Margarethen. Ich würde sagen, ich bin zu einem Viertel Klein St. Pauler, weil da bin ich geboren, zu einem Viertel Klagenfurter und zur Hälfte Lavanttaler.

Du wirst im Jänner Vater ...

Ja. Ich werde dann ruhiger und zu Hause wird es lauter.

Was sind die Ziele mit dem WAC?

Wir wollen unbedingt unter die ersten Sechs kommen und auf alle Fälle besser spielen als in der vergangenen Saison.

Was zeichnet den neuen Trainer Christian Ilzer aus?

Sein Trainerteam und er haben aus der Steiermark viel Schwung mitgebracht. Er ist sehr ehrgeizig, sehr zielorientiert und hat klare Vorstellungen, wie wir spielen sollen. Diese Vorstellungen hat er uns eingeimpft.

Wie lief die Vorbereitung?

Sie war sehr intensiv, außerdem mussten die neuen Spieler integriert werden. Wichtig ist auch, dass es kaum Verletzungen gab.

Die Vorbereitungsspiele waren recht ordentlich?

Ja, aber die zählen nichts. Wichtig ist, dass wir in der Meisterschaft unsere PS auf den Platz bringen.  Aber wir haben uns gut verstärkt, es müsste also gelingen.

Apropos Verstärkungen - was hältst du von den Neuen?

Überrascht hat mich Marcel Ritzmaier. Ich habe mit ihm schon vor Jahren in der Akademie zusammengespielt, der ist echt stark. Lukas Schmitz kann uns mit seiner Routine sicher viel helfen und Michael Liendl hat in Wolfsberg eh schon bewiesen, was er kann.

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