Die nächste Pleite für die Wölfe: Nach Schlappe gegen Rapid gibt’s die »Rote Laterne« für den WACAusgabe 32 | Mittwoch, 11. August 2021

Auch in der dritten Runde war beim RZ Pellets WAC keine Steigerung zu merken. Gegen Rapid setzte es eine klare 3:0-Niederlage. Wieder musste man zwei Gegentreffer binnen weniger Minuten hinnehmen. Nach drei Runden ist der WAC nun das Schlusslicht.

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Wolfsberg. Der RZ Pellets WAC und Neo-Trainer Robin Dutt haben den Saisonstart vergeigt. Nach drei Runden stehen die Lavanttaler am Tabellenende, die magere Ausbeute von einem Punkt und das Torverhältnis von 2:8 dürfen als Fehlstart interpretiert werden. »Der Saisonstart war natürlich nicht schön«, sagte Dutt, einen Wechsel im Spielsystem wolle er aber nicht vornehmen: »In der Liga machen wir keine Experimente.«

»Mit den frühen Toren in der zweiten Halbzeit hat man uns den Zahn gezogen«
Robin Dutt, Trainer WAC

Gegen Rapid legten die Wolfs-berger zunächst stark los und drängten auf die Führung. In der vierten Minute köpfte Baribo knapp über das Tor, danach wurden die Lavanttal immer wieder nach Flanken gefährlich. In der 16. Minute wurde auch der österreichische Rekordmeister zum ersten Mal richtig gefährlich – und schon zappelte der Ball im WAC-Tor. Schiedsrichter Harkam nahm das Tor aber zurück, da er im Videostudium ein vorangegangenes Foul an Michael Liendl erkannte. Doch Rapid hatte Blut geleckt, und in der 22. Minute war es dann soweit: Fountas nutzte einen Abpraller und netzte artistisch zum Führungstreffer ein. Diesmal zählte das Tor. Danach übernahm Rapid das Spielgeschehen. In der 27. Minute verfehlte Kara nur knapp das linke Kreuzeck. Zehn Minuten vor dem Seitenwechsel hatte Neuzugang Baribo die Chance auf den Ausgleich, aber sein Kopfball nach einer Liendl-Ecke wurde geklärt.  

Nach dem Seitenwechsel startete der WAC forsch in die Partie, aber nach nur sieben Minuten platzen die Träume der Wölfe: In der 52. Minute erhöhte Fountas auf 2:0 und nur eine Minute später machte Fountas seinen Triplepack perfekt und sorgte für den 3:0-Endstand. Danach spulte Rapid sein Programm ab, die Wolfsberger waren nicht in der Lage zuzulegen, und so blieb es am Ende beim 3:0-Sieg für Rapid.

Für den WAC bedeutet die zweite Niederlage im dritten Spiel das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz. WAC-Trainer Dutt: » Rapid hat sich etwas schwergetan nach dem internationalen Auftritt. Wir haben die Phase sehr gut ausgenützt, um eine gute Spielkontrolle zu haben. Da ist es wichtig, in Führung zu gehen, das ist uns nicht gelungen. Mit den frühen Toren in der zweiten Halbzeit hat man uns den Zahn gezogen.« Am Samstag, 14. August, empfängt der WAC den Tabellenneunten WSG Tirol um 17 Uhr in der Lavanttal-Arena.

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