Nach acht Monaten Zwangspause: Das Wolfsberger Kino eröffnet am 1. JuliAusgabe 23 | Mittwoch, 9. Juni 2021

Als der zweite Lockdown in Kraft getreten ist, musste auch das »Cinemaplexx« in Wolfsberg seine Pforten schließen. Acht Monate danach flimmern in den fünf Kinosälen ab 1. Juli wieder Filme über die Leinwand.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
»Cinemaplexx«-Chef Peter Hauswirth freut sich über »gutes Filmmaterial«, das man den Gästen ab dem 1. Juli zeigen kann. Die Zutrittsregelungen sind vergleichbar mit denen der Gastronomie, Öffnungszeiten und Kartenpreise sind unverändert. Foto: Tripolt

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Wolfsberg. Der Start des »Cinemaplexx«-Kinos in Wolfsberg verlief im Vorjahr eher holprig. Wurde eine Eröffnung für Juli 2020 anvisiert, konnte man coronabedingt erst am 7. August öffnen. Mit Inkrafttreten des zweiten Lockdowns Anfang November musste das Kino wieder schließen.

Am Donnerstag, dem 1. Juli, ist es nach acht Monaten aber endlich so weit: Das »Cinemaplexx« in Wolfsberg kann wieder öffnen und hat zum Start eine Reihe von Blockbustern im Programm. »Am ersten Wochenende zeigen wir für die Kinder beispielsweise ›Peter Hase 2‹ oder ›Feuerwehrmann Sam‹«, erklärt »Cinemaplexx«-Chef Peter Hauswirth. Auch der Horrorfilm »Freaky« und »Wonderwoman« gibt es bereits zum Start zu sehen. »Black Widow« gibt es in Wolfsberg ab dem 8. Juli zu sehen. Ebenso soll neben einer deutschen »Warner Brothers«-Komödie auch Disney‘s »Cruella« schon bald auf der Leinwand gezeigt werden. Der neue »Fast and the Furious« startet am 15. Juli und den neuen »Bond« gibt es ab Herbst in Wolfsberg zu sehen.

»Im Gegensatz zum Sommer haben wir jetzt sehr gutes Filmmaterial für unsere Gäste«
Peter Hauswirth über die Wiedereröffnung

Hauswirth: »Wir freuen uns natürlich auf die Wiedereröffnung. Aber wir sind sehr vom deutschen Markt abhängig, weshalb es leider immer noch zu kurzfristigen Verschiebungen im Programm kommen kann. Der Vorteil ist, dass wir, sollte es Verschiebungen geben, Ersatz parat haben. Im Gegensatz zum Sommer, als die großen Blockbuster verschoben wurden, haben wir jetzt sehr gutes Filmmaterial, das wir unseren Gästen zeigen können. Es ist ein Programm, das auch für uns erfreulich ist.«

Zutritt nur mit »3G«
Die Zutrittsregelungen seien mit denen der Gastronomie zu vergleichen. »Die ›3G‹-Regel gilt auf jeden Fall. Die restlichen Maßnahmen richten sich nach den Vorgaben des Gesundheitsministeriums. Am Anfang werden wir wahrscheinlich zwischen den Besuchergruppen noch einen Sitzplatz pro Besuchergruppe frei halten. Die Regelung mit der Sperrstunde betrifft uns zum Glück ohnehin nicht«, informiert Hauswirth.

Aktuell befindet man sich am Wolfsberger Standort bereits in den Vorbereitungsarbeiten, wie Hauswirth informiert. Vereinzelt Probleme gibt es laut dem Betreiber mit den Zulieferern: »Es gibt teilweise Lieferengpässe bzw. Verzögerungen. Popcorn zum Beispiel können wir sicher anbieten, nur die Spezialsorten könnte es zum Start noch nicht geben.« Unverändert bleiben auch nach der Wiederaufnahme des Kinobetriebs die Öffnungszeiten und die Kartenpreise, die bei zehn Euro beginnen.

Über das »Cinemaplexx«
Das Kino beim Stadionbad wurde um 4,8 Millionen Euro errichtet. Weitere 1,7 Millionen Euro wurden in das Kino-Equipment investiert. In den fünf Sälen stehen 688 Sitze für die Filmfans bereit. Alle Infos sowie Reservierungsmöglichkeiten gibt es unter wolfsberg.cinemaplexx.at.

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