WOLFSBERG.Ausgabe | Mittwoch, 21. März 2018

Eine Entscheidung über die Zukunft von Heimo Pfeifenberger ist auch nach der Pleite gegen den LASK noch nicht gefallen. Vor dem Spiel meinte WAC-Präsident Dietmar Riegler (kl. Bild) auf die Frage, ob Pfeifenberger abgelöst werde, dass er ein Zeichen der Mannschaft sehen wolle. Nach dem 0:3 sagte der Präsident: „Ich muss es mir in den nächsten Tage noch durch den Kopf gehen lassen.“ Während Riegler noch überlegt, fordern immer mehr Fans einen Trainerwechsel. Dennoch wird Pfeifenberger am Wochenende gegen Rapid wohl eine weitere Chance bekommen. Und auch die Spieler werden sich steigern müssen, möchte man nicht doch noch in den Abstiegskampf geraten. Aber vielleicht gelingt dem Lavanttaler Bundesligisten gerade gegen Rapid die Trendwende und die WAC-Kicker kehren auf die Siegerstraße zurück!?

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WOLFSBERG. Es war von Anfang an eine Partie auf schwachem Niveau. Beide Mannschaften kämpften im Mittelfeld um den Ball, gefährliche Szenen im Strafraum gab es keine. Null Schüsse des WAC auf das LASK-Tor zeigen, wie harmlos die Wolfsberger agierten. Auch die Linzer waren nicht viel besser, aber zumindest sehr effizient. In der 24. Minute kam der LASK erstmals in den Wolfsberger Strafraum und stellte gleich seine Effizienz unter Beweis. Frieser verlor an der Outlinie den Ball an Michorl, der spielte schnell auf Goiginger und dessen Schuss ging mit etwas Glück ins Tor. Nach etwas mehr 30 Minuten wurden die Wolfsberger offensiver, aber in der 34. Minute schlug der LASK erneut zu, zweite Chance, zweites Tor. Nach einem Einwurf und einem schönen Zusammenspiel von Tetteh und Goiginger, netzte Goiginger aus kurzer Distanz zum 0:2 ein. Die erste Halbzeit ging klar an den LASK, der WAC kam so gut wie nie vor das gegnerische Tor. 

Abseitstor sorgte für die Vorentscheidung Der WAC startete etwas offensiver in die zweite Halbzeit und kam in der 60. Minuten zu seiner ersten Chance. Offenbacher fasste sich ein Herz und zog aus rund 30 Metern ab. LASK-Keeper Pervan machte sich aber lang und wehrte den Ball über das Tor. Danach gerieten die Angriffsbemühungen der Wolfsberger auch schon wieder ins Stocken. In der 67. Minute sorgte schließlich erneut Goiginger für die Vorentscheidung. Ein Schuss von Tetteh ging ans Knie von Goiginger – der im Abseits stand – und von dort ins Tor. Also hätte dieser Treffer nicht zählen dürfen, aber das Schiedsrichterteam hat dies offenbar übersehen. Die Reklamationen des WAC brachten nichts ein. Danach spielten die Linzer den Sieg sicher nach Hause. In der Nachspielzeit hatten sie sogar noch die Chance auf das 4:0, aber Kofler war zur Stelle und rettete auf der Linie.

Zukunft von Pfeifenberger ungewiss Nach dieser Niederlage wird die Luft für Heimo Pfeifenberger in Wolfsberg immer dünner. Mit 14 Niederlagen bei lediglich vier Siegen in dieser Saison wird an einem baldigen Trainerwechsel – sollte nicht unerwartet rasch eine Trendwende einsetzen – wohl nichts vorbeiführen. Präsident Dietmar Riegler stärkte dem Trainer nach dem Spiel am Samstag allerdings auf Sky den Rücken.

Stimmen zum Spiel „Vom Ergebnis bin ich enttäuscht, spielerisch war es bis zum 1:0 des LASK nicht so schlecht. Die Burschen haben Willen und Einsatz gezeigt, waren bis zum 1:0 besser. Zwei Eigenfehler bringen uns dann auf die Verliererstraße, momentan haben wir auch das Pech. Natürlich ist die Enttäuschung recht groß, die Burschen waren willig und haben gekämpft. Die Gegentreffer waren stümperhaft. Vorne haben wir die letzten Pässe auch nicht richtig gemacht. Die Mannschaft hat für mich ein Zeichen gegeben. Ich muss es mir die nächsten Tage noch durch den Kopf gehen lassen“, sagte WAC-Präsident Dietmar Riegler. „Wir waren von Anfang an voll da. Wir haben gewusst, dass wir nicht zu vielen Chancen kommen werden. Die ersten zwei Gegentore sind aus dem Nichts entstanden und haben uns das Genick gebrochen. Ich habe nach wie vor Vertrauen zur Mannschaft und gehe davon aus, dass ich nächste Woche gegen Rapid auf der Bank sitzen werde“, meinte Heimo Pfeifenberger.

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