Nach Fernsehpremiere konzentriert sich Klaus »Serratus« Drescher auf seine ErfinderkarriereAusgabe 37 | Mittwoch, 9. September 2020

In der Tatortfolge »Pumpen« feierte der Lavanttaler Bodybuilder Klaus »Serratus« Drescher sein TV-Debüt. Die Folge ist online noch bis Samstag in der ORF-TVThek zu sehen. Nun will Drescher sein eigenes Fitnessgerät auf den Markt bringen, das Patent ist angemeldet.

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Wolfsberg. Am Sonntag, 6. September, feierte Klaus Drescher in der Tatortfolge »Pumpen« sein TV-Debüt. Der Lavanttaler spielte einen zwielichtigen Typen und war in mehreren Szenen zu sehen. Gleich bei seinem ersten Auftritt in einer Fernsehserie war Drescher auch in einer Nacktszene zu sehen. »Kein Problem für mich. Wir werden alle gleich geboren«, sagt Drescher. Bei dieser Szene waren übrigens Ähnlichkeiten mit dem »Terminator« zu erkennen.

»Ich habe nach der Sendung 500 Nachrichten von Bekannten bekommen«
Klaus »Serratu« Drescher zu seinem TV-Debüt

Das Feedback auf die TV-Folge war groß. »Ich habe rund 500 Nachrichten per SMS, Instagram, WhatsApp usw. von Freunden und Bekannten bekommen. Es ist einfach schön, und die Dreharbeiten haben auch richtig Spaß gemacht. Besonders hat mich gefreut, dass ich in einer Szene die Lederjacke meines verstorbenen Freundes Walter Pranger (Anm.: Chef der Bollwerk Entertainment Group) tragen durfte«, sagt Drescher.

Drescher als Erfinder

Doch Hollywood muss erst einmal warten. Denn aktuell ist der Lavanttaler Bodybuilder bei einem ehrgeizigen Projekt eingespannt. Im Dezember des Vorjahrs kam Drescher auf die Idee, ein platzsparendes und multifunktionales Fitnessgerät zu entwickeln. Gesagt, getan. 

Mitte März war bereits ein Prototyp von der Firma MBS aus Obdach gefertigt worden, gezeichnet und konstruiert wurde es von Markus Kienleitner. Am 21. August wurde beim europäischen Patentamt ein Patent dafür gesichert. »Aus Platzmangel habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ein Trainingsgerät zu entwickeln, das wenig Platz braucht, aber mit dem zahlreiche Übungen durchgeführt werden können«, erzählt Drescher. 

Das Gerät ist lediglich ca. 1,3 Meter breit und kann je nach Bedarf individuell an der Wand installiert werden. Geeignet ist es für Übungen mit der Langhantel, Klimmzüge, Kniebeugen, Bankdrücken sowie für das Training mit Gummibändern (Therabänder). Hergestellt wird es von der Firma MBS, zu der Drescher über seinen ehemaligen Vorgesetzten Heinz Kettner kam. »Über Kettner nahm ich Kontakt zu Winfried Steiner von MBS, einer Ko-ry-phäe im Bereich Prototypenbau, auf und man ist sofort auf den Zug aufgesprungen«, so Drescher. Mit im Boot bei dem Edelstahl-Fitnessgerät, ganz nach dem Motto »Made in Austria«, sind auch Skilegende Hans Enn und der bekannte Rechtsanwalt Dietmar Krammer. Unterstützung für den Bodybuilder gibt es weiters von Vater Günther und Bruder Roland. Auch mit der steirischen Eiche, Arnold Schwarzenegger, sprach Drescher bei einem gemeinsamen Essen bereits im März dieses Jahres über sein Vorhaben, und Schwarzenegger zeigte sich von der Idee angetan. 

Mit der Serienfertigung des Geräts soll im Frühjahr 2021 begonnen werden, dann wird auch eine Gesellschaft, die »Mobile Squat GmbH«, für den Vertrieb gegründet. Auf Anfrage kann das Gerät bereits vorbestellt werden. Mit der Fertigung wird Mitte Oktober begonnen. Der Preis wird zwischen 2.790 und 2.990 Euro liegen. »Das ist vergleichsweise günstig. Andere multifunktionale Geräte kosten zwischen 3.000 und 4.000 Euro.  Mein Gerät löst definitiv das Platzproblem,  ist unverwüstlich, da es gänzlich aus Edelstahl hergestellt ist, und stellt somit eine nachhaltige Investition dar«, rührt Drescher die Werbetrommel.

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