Wölfe holen in den ersten beiden Spielen der Meisterrunde gegen Sturm und LASK vier PunkteAusgabe 24 | Mittwoch, 10. Juni 2020

Der WAC darf sich über einen gelungenen Auftakt in der Meisterrunde freuen. Nach einem 2:1-Auswärtssieg bei Sturm Graz gab es am vergangenen Sonntag in der Lavanttal-Arena gegen den LASK ein turbulentes 3:3. Die Wölfe holten dabei einen 0:2-Rückstand auf.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Umjubelt wurde der Treffer zum zwischenzeitlichen 3:2 von Michael Novak (2. v. l.). Am Ende musste sich der WAC mit einem 3:3-Remis begnügen. Die Bundesligaspiele werden bis Saisonende allesamt als Geisterspiele durchgeführt. Schade, denn dieses Spiel hätte sich ein gut besuchtes Stadion verdient gehabt. Foto: Pulsinger

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Graz, Wolfsberg. Im ersten Spiel nach der Corona-Pause war der WAC beim SK Sturm Graz zu Gast. WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer stellte unter anderem den lange verletzten Dominik Baumgartner in der Innenverteidigung sowie Marcel Holzer im Sturm auf. Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit lange ausgeglichen. Beide Teams fanden erste Chancen vor, konnten diese aber nicht ummünzen. Erst kurz vor der Pause fiel der erste Treffer. Eine Kopfball-Verlängerung von Milos Jojic verwertete Shon Weissman mit einem Fallrückzieher. Sein 23. Saisontreffer fällt ganz klar in die Kategorie »Tor des Jahres«.

Nach Seitenwechsel erhöhte der WAC den Druck zunehmend und fand durch Weissman die nächste Gelegenheit vor, die dieser aber nicht nützen konnte. In der 64. Spielminute war es Liendl, der mit einem Flachschuss ins Eck traf und auf 2:0 für die Wolfsberger Gäste stellte.

Röcher konnte für Sturm Graz rund 15 Minuten vor Spielende auf 1:2 aus Sicht der Grazer verkürzen, doch eine Gelb-Rote Karte von Avlonitis sorgte dafür, dass die Gäste in der Schlussphase keine zwingenden Chancen mehr erspielen konnten. Mit einem 2:1-Sieg trat der WAC die Heimreise über die Pack an. WAC-Trainer Feldhofer: »Ich bin überglücklich über den super Auftakt. In der ersten Halbzeit habe ich wenig Chancen auf beiden Seiten gesehen. In der zweiten Halbzeit waren wir stärker, hatten schöne Ballstafetten, aber einige Angriffe nicht gut zu Ende gespielt.«

»Bei der Ausholbewegung habe ich mir gedacht: Was macht der da? Er macht Sachen, bei denen ich mir denke, dass er es auch leichter lösen könnte. Wenn ich da einen Fallrückzieher mache, breche ich mir alles«, fasst Michael Liendl das sehenswerte Tor von Shon Weissman zusammen.

»Wenn ich da einen Fallrückzieher mache, breche ich mir alles«
Michael Liendl, über den Treffer von Weissman

Am vergangenen Sonntag fand dann nach exakt drei Monaten das erste Heimspiel für den WAC statt. Bedauerlich ist, dass bei diesem Spiel keine Zuschauer erlaubt waren. Sie hätten eine unterhaltsame Partie mit einer turbulenten Schlussphase erlebt.

Im Vergleich zum Auswärtsspiel gegen Sturm Graz, änderte Feldhofer seine Startelf nur auf einer Position: Dieng ersetzte Holzer. Die Linzer fanden besser in das Spiel und erspielten sich erste Torchancen, bei denen WAC-Schlussmann Kofler zur Stelle war. Nach schöner Kombination brachte Frieser die Linzer in Führung. Trauner erhöhte in der 56. Minute auf 2:0 für die Oberösterreicher. Nur zwei Minuten später erzielte Cheikhou Dieng den Anschlusstreffer. Weitere 14 Minuten später legte Schmid eine Weissman-Flanke für Liendl ab, der zum 2:2-Ausgleich traf. In der Schlussphase wurde es hektisch. Zunächst köpfelte Baumgartner eine Liendl-Flanke an die Stange. Der Ball fiel vor die Beine von Novak, der zur viel umjubelten 3:2-Führung für den WAC traf. Der Jubel hielt allerdings nicht lange an. Tetteh bezwang WAC-Schlussmann Kofler (91. Minute). In den verbleibenden vier Minuten der Nachspielzeit vergaben die Linzer sogar zwei Möglichkeiten, das Spiel doch noch zu gewinnen.

Weiter hoch im Wechselkurs steht Shon Weissman. Wie »Sky« erfahren hat, soll der schottische Serienmeister Celtic Glasgow bereit sein, fünf Millionen Euro Ablöse für den Isreali zu bezahlen.

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