»Jeder Lavanttaler soll sagen können, dass er einmal in unserem Museum war« Ausgabe 6 | Mittwoch, 5. Februar 2020

Seit Jänner 2020 steht das Museum im Lavanthaus für ein Jahr unter der Leitung von Daniel Strassnig. Kulturreferentin Manuela Karner will das Museum noch attraktiver für Familien mit Kindern machen.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone Jäger Von Simone Jäger jaegerno@spamunterkaerntner.at
Der interimistische Museumsleiter Daniel Strassnig mit Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Manuela Karner vor der Kinderwand im Museum im Lavanthaus, die es seit November 2019 gibt. Foto: Jäger

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Wolfsberg. Da sich Museumsleiterin Christine Ragger seit Jahresbeginn in einem einjährigen »Sabbatical« befindet, führt seit Jänner 2020 Daniel Strassnig interimistisch das Museum im Lavanthaus. »Das Museum wird in bewährter Qualität weitergeführt«, verspricht Strassnig, der das Haus seit 2011 bestens kennt, »derzeit wird die Sonderausstellung aus dem Vorjahr umgebaut und adaptiert.« Unter dem neuen Titel »Historische Ansichten und Schätze aus zehn Jahren« soll sie im Mai wieder eröffnet werden. »In den vergangenen zehn Jahren wurden uns viele Objekte zugeeignet. Der größte Teil befindet sich im Depot, folglich wird es einige Dinge erstmals zu sehen geben«, führt Strassnig weiter aus.

Das Museum im Lavanthaus, das zum Kulturreferat der Stadt Wolfsberg gehört, feierte im Vorjahr das Zehn-Jahr-Jubiläum und konnte sich über rund 5.000 Besucher freuen.  »Ich bin mit dem Museum und dem Team sehr zufrieden. Die Erwartungen, besonders an das Jubiläumsjahr, wurden erfüllt«, freut sich Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Manuela Karner, »die historischen Bilder und Fotos haben die Menschen berührt und positive Emotionen ausgelöst.« Heuer ist es geplant, das Museum  vor allem für Kinder noch attraktiver zu machen. Seit November 2019 gibt es neben den bereits bestehenden Kinderführungen mit Rätselrallye etwa eine zusätzliche Kinderwand, auf der die jüngsten Besucher mittels Magnetfiguren das Schloss Wolfsberg und den umliegenden Wald gestalten können. »Das Museum soll Teil der ›familienfreundlichen Gemeinde‹ sein«, so Karner.

Insgesamt ist das Museum in 15 Bereiche eingeteilt. Das Thema »Lagerstadt Wolfsberg« liegt Strassnig dabei besonders am Herzen: »Wir hatten bereits Besucher aus Neuseeland und Australien, die im Lavanttal ihrer Familiengeschichte nachspürten. Das waren sehr emotionale Momente.« Erst heuer gab es zwei Anfragen aus Russland: »Wir haben selbst keine Dokumente im Museum, aber wir stellen gerne Kontakte zu den richtigen Einrichtungen her.«

Was sich der interimistische Leiter für »sein« Museum wünscht? »Dass jeder Lavanttaler von sich sagen kann, dass er einmal im Museum im Lavanthaus war.«

Info:
Das Museum im Lavanthaus ist ganzjährig geöffnet. Seit 1. Februar gibt es neue Öffnungszeiten:
Bis 30. April: Mittwoch bis Samstag von 10 bis 16 Uhr.
1. Mai bis 31. Oktober: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

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