Frauen bekommen eine Stimme: Eine Umfrage sucht die besten Ideen und Lösungen für sie Ausgabe 4 | Mittwoch, 22. Januar 2020

Alle Frauen, insbesondere die Lavanttalerinnen, sind eingeladen, bei einer Umfrage der FPÖ-Landesparteisekretärin Theuermann mitzumachen. Sie sollen sagen, wo die Probleme liegen und wie sie gelöst werden können. Das Ergebnis wird der Politik vorgelegt.

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Lavanttal. Frauen sind oft Mehrfachbelastungen ausgesetzt: Sie stehen zwischen Beruf, Kindern und Familie und versuchen, alle Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Allerdings: Um zu wissen, wo ihre wirklichen Probleme liegen, welche Maßnahmen nötig wären, um ihre Situation grundlegend zu verbessern, müssen sie auch gefragt werden.

Genau das tut jetzt die Wolfs-bergerin Isabella Theuermann, freiheitliche Landesparteisekretärin von Kärnten. Sie lädt alle Frauen, insbesondere die Lavanttalerinnen, ein, an einer Umfrage teilzunehmen. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die weitergereicht werden sollen. »Ich möchte wissen, wo den Frauen der Schuh drückt. Danach gilt es, Forderungen zu formulieren, die für die Frauen im Lavanttal, in Kärnten und ganz Österreich einschneidende Verbesserungen bringen können«, sagt Theuermann.

»Es geht mir um die besten Ideen für die Frauen. Ich möchte mich für sie einsetzen«
Isabella Theuermann, Landesparteisekretärin FPÖ

Als »Vehikel« nutzt sie eine Umfrage, deren Formular auf der Website www.fpoe-ktn.at seit Montag, 20. Jänner, abgerufen werden kann. Die Fragen lauten beispielsweise: »Was kann man tun, um die Situation für Frauen im Berufs-und Alltagsleben in Kärnten zu verbessern? Was wäre nötig, um eine ausgeglichene Balance zwischen Karriere und Familie zu erreichen? Was kann man tun, um Altersarmut vorzubeugen?« Die Umfrage, die zwischen vier und sechs Wochen lang läuft,  erfolgt anonym, die Teilnehmerinnen werden aber ersucht, ihr Alter, die Anzahl der Kinder, ihren Familienstand, die Art des Beschäftigungsverhältnisses oder den höchsten Bildungsabschluss anzugeben.

»Ich will einen Innovationsprozess starten«, sagt Theuermann, »es geht mir um die besten Ideen und Impulse für die Frauen. Denn Teilzeitbeschäftigungen, etwa im Handel, in dem gerade im Lavanttal viele Frauen arbeiten, entpuppen sich als Armutsfallen im Alter, alleinerziehende Mütter sind noch immer unterprivilegiert in unserer Gesellschaft. Ich möchte mich für sie einsetzen. Ich will den Frauen eine Stimme geben. Dazu muss ich aber erst genau wissen, wo die Probleme liegen.«

Was mit Ergebnissen geschieht

Sind die Ergebnisse ausgewertet, werden sie der Landes- und der Bundes-FPÖ sowie der für Frauen zuständigen Kärntner Landesrätin Sara Schaar (SPÖ) vorgelegt. »Frauen sollten zusammenhalten, egal aus welcher Partei sie kommen oder welche politische Einstellung sie haben«, sagt Theuermann.

Laut ihr ist die Gleichstellung der Frauen in der Gesellschaft sichtbar geworden: »Es gibt kaum Orte, die Frauen verwehrt bleiben, die meisten männlichen Machtbastionen haben ihren Widerstand – teilweise – gelockert. Aber obwohl sich das Leben für Frauen in unserem Land deutlich verbessert hat, kann von einer echten Gleichberechtigung nicht die Rede sein. Noch immer sind Frauen benachteiligt, insbesondere wenn es darum geht, Berufs- und Familienleben zu vereinbaren.«

»Vorbild« ihrer Umfrage war die US-Raumfahrtbehörde NASA, die, als sie bei einem Problem nicht mehr weiter wusste, öffentlich um Unterstützung bat. Siehe da: Es meldete sich ein Techniker  im Ruhestand, der eine Lösung hatte

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