Lavanttaler Muskelmann in »Tatort«-Folge dabei und für die »Schwarzenegger Classics« qualifiziertAusgabe 3 | Mittwoch, 15. Januar 2020

Erfolgreich verlief das abgelaufene Jahr für den Lavanttaler Bodybuilder Klaus »Serratus« Drescher. Er schaffte die Qualifikation für die »Arnold Schwarzenegger Classics« in Ohio und stand im Vorjahr für eine Nebenrolle einer Tatort-Folge vor der Kamera.

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Der Lavanttaler Mister Muskel beim Posen. Foto: KK
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Klaus Drescher mit der amerikanischen Bodybuilding-Legende Shawn Ray, den er im März nach Österreich holt, um mit ihm einige Fitnessstudios in der Alpenrepublik zu besuchen. Foto: KK

Eitweg. Die »Tatort«-Folge mit dem Titel »Pumpen« wird im Frühjahr ausgestrahlt. Mittendrin nicht nur die »Tatort«-Kommissare Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer, sondern auch der Eitweger Bodybuilder Klaus Drescher, der sein Debüt als Fernsehschauspieler gibt. Zu den Unterkärntner Nachrichten meint  er: »Über den Inhalt darf ich nichts verraten. Ich kann nur sagen, dass ich einen richtig unguten Typen, einen Bösewicht spiele.«

Der 32-Jährige: »Bei einem Film oder einer TV-Serie mitzumachen war schon lange eines meiner Ziele. Also habe ich mich bei einer ›Tatort‹-Folge als Komparse beworben. Dann wurde ich angerufen und gefragt, ob ich nicht an einem Casting für eine größere Rolle teilnehmen möchte.« Drescher wurde sofort engagiert.

»Ich kann nur sagen, dass ich in dieser Folge einen richtig unguten Typen spiele«
Klaus Drescher, Bodybuilder

Auch sonst läuft die Karriere des Lavanttalers rund: Er hat sich für die »Arnold Schwarzenegger Classics« in den USA qualifiziert. 

Eitweg. Mit einer Tatort-Folge feiert der Lavanttaler Bodybuilder sein Fernsehdebüt. Im Frühjahr wird eine Folge mit Klaus Drescher in einer Nebenrolle ausgestrahlt. »Bei einem Film oder einer TV-Serie mitzumachen war ja schon lange eines meiner Ziele. Und so habe ich mich bei einer Tatort-Folge als Komparse beworben. Dann habe ich einen Anruf bekommen und wurde gefragt, ob ich nicht an einem Casting für eine größere Rolle teilnehmen möchte. Da habe ich natürlich gleich ja gesagt«, erzählt Drescher. Und Drescher wurde gleich engagiert und erhielt eine Nebenrolle. An vier Tagen wurde im Vorjahr die Folge abgedreht. Jede Szene wurde 15 bis 20 Mal durchgespielt.

 »Es war schon ein besonderes Erlebnis und eine tolle Erfahrung für mich, mit Leuten vor der Kamera zu stehen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Es waren aber alle sehr cool und der Umgang war freundschaftlich«, ist Drescher begeistert. Die Folge mit dem Titel »Pumpen« wird im Frühjahr ausgestrahlt. Drescher wird dabei einen Bösewicht spielen, über den Inhalt durfte er uns noch nichts verraten. »Ich kann nur sagen, dass ich einen richtig unguten Typen spiele«, so Drescher.

»Schwarzenegger Classics«

Einen Erfolg auf sportlicher Ebene feierte Drescher bei den »Niagara Falls Pro« in Kanada im November. In seinem erst vierten Profiwettbewerb kam der Lavanttaler auf Platz drei und qualifizierte sich damit für die »Arnold Schwarzenegger Classics« im März in Ohio. Er ist damit der erste Österreicher seit 25 Jahren, der bei diesem prestigeträchtigen Bodybuilder-Event dabei sein wird. »Ich bin sehr stolz darauf, es aus eigener Kraft geschafft zu haben, zu den Classics zu kommen«, strahlt Drescher. Beim Wettkampf wird er von seinem Coach Stefan Kienzl aus Bad St. Leonhard begleitet. Ein Ziel in diesem Jahr ist es, sich für den Bewerb »Mr. Olympia« zu qualifizieren. Derzeit wäre Drescher ein Fixstarter bei dem Event, allerdings endet die Qualifikationsfrist erst im August 2020. 

Aktuell bereitet sich der Lavanttaler Muskelmann auf die »Arnold Schwarzenegger Classics« vor. Rund drei Stunden wird täglich trainiert. Auf dem Programm stehen unter anderem Kniebeugen mit 200 Kilo, Bankdrücken mit 160 Kilo und dazu muss auch noch eine entsprechende Diät eingehalten werden.

Tour mit Bodybuilding-Größe

Im März bringt Drescher den ehemaligen US-Profi-Bodybuilder und Autor Shawn Ray nach Österreich. Mit ihm wird er am 13. März im Top Gym von Gisela Wallhof und Gerald Sighardt in Wien zu Gast sein. Ray war während seiner aktiven Karriere als Bodybuilder zwölf Mal in den Top-Five des »Mr. Olympia«.

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