Erste Auflage ist bereits vergriffenAusgabe | Mittwoch, 15. Mai 2019

Valentin Hausers Buch über die Saualpe ist nun in einer zweiten Auflage erschienen. Der Autor arbeitet bereits an einem neuen Buch, das sich mit seinem Heimatort Griffen von 1900 bis 1920 beschäftigt.

E-Mail

0 Kommentare

Meist gelesen

Artikel

GRIFFEN. Über das Lavanttal, das Görtschitztal und zum kleinsten Teil über den Bezirk Völkermarkt erstreckt sich das Gebiet der Saualpe, die der gebürtige Greutschacher Valentin Hauser 2016 in seinem Buch »Die Saualpe – Eine beschauliche Wanderung durch Kultur und Geschichte« verewigte. Die erste Auflage war seit längerer Zeit vergriffen. Aufgrund der  laut dem Autor großen Nachfrage ist – rechtzeitig zum Beginn der heurigen Wandersaison – nun eine zweite Auflage erschienen.

Der weltbekannte Griffner Schriftsteller Peter Handke brachte Hauser auf die Idee, ein Buch über die Saualpe zu verfassen. Er hat auch das Geleitwort zum Buch verfasst. Den Spruch aus Schultagen »Feldspat, Gneis und Glimmer, diese drei vergess’ ich nimmer« hat Hauser heute noch im Ohr. Gemeint sind damit die drei Gesteinsarten, die auf der Saualpe vorkommen.

Zwei Jahre lang arbeitete Hauser an dem Buch: »Im Zuge der Recherchen bin ich selbst erst draufgekommen, wie groß und reich an Dörfern das Gebiet ist.« Den Zugang zu den Menschen hatte der Autor, da ihn noch viele Bewohner als Leiter der Musikgruppe »Griffner-Buam« kannten und kennen.

Vielschichtiger Einblick

Das Saualpe-Buch ist keine wissenschaftliche Dokumentation, wie Hauser auch in seinem Vorwort erwähnt, es gibt einen Einblick in das Leben der Menschen, die Volkskultur und Kunstgeschichte, Pfarren und Schulen, die Geografie, Geschichte und in den Naturraum. Historische und neue Fotos sowie persönliche Anekdoten runden das Werk ab.

»Noch ein Jahr nach der ersten Veröffentlichung habe ich Anrufe von Lesern erhalten, die begeistert erzählten, dass sie den Wegen im Buch gefolgt sind oder Routen mit dem Auto abgefahren haben«, ist Hauser stolz.

Über den Autor

Der Autor wuchs in Greutschach auf der Saualm auf 1.050 m Seehöhe als Bauernsohn auf. Er war 42 Jahre lang Bediensteter der Marktgemeinde Griffen und lebt auch heute noch mit seiner Familie in seiner Heimatgemeinde. Seit seiner Pensionierung im Jahr 2008 widmet sich der begeisterte Musiker und Hobby-Koch hauptsächlich dem Schreiben. Aus seiner Feder stammen die Bücher »Greutschach – Ein Bergdorf erzählt«, »Jahresringe – Das Leben des Walter Puschl« und jüngst »Die Bluttaten des Franz P.«.

Arbeit an neuem Buch

Ein neues Werk hat Hauser gerade in Arbeit, wie er den Unterkärntner Nachrichten exklusiv verrät. Es trägt den Titel »Griffen, wie es einmal war«. »Der Schwerpunkt liegt auf der Zeit von 1900 bis 1920. Man glaubt gar nicht, was für eine interessante Zeit das war«, so Hauser. Momentan führen ihn seine Forschungen häufig ins Landesarchiv nach Klagenfurt. Die Veröffentlichung ist für das Frühjahr 2020 geplant. »Im Hinterkopf habe ich natürlich noch mehrere Sachen gespeichert, über die ich schreiben möchte«, sagt Hauser. Man darf sich also noch einiges aus seiner Feder erwarten.

Die Saualpe – Eine beschauliche Wanderung durch Kultur und Geschichte

235 Seiten mit 290 Fotos.

Erschienen im Verlag Hermagoras/Mohorjeva, Klagenfurt.

Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Autor unter 0664/133 33 55 oder
valentin.hauser@outlook.at

0 Kommentare Kommentieren

Keine Kommentare gefunden!

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Kommentarbereich prüfen wir alle Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden. Ihr Kommentar erscheint, sobald er gesichtet wurde.

Bitte melden Sie sich an, um die Beiträge zu lesen oder zu kommentieren.AnmeldenHier Registrieren