Kodiaq: der stärkste Skoda-DieselAusgabe | Mittwoch, 27. Februar 2019

Nie zuvor hat Skoda einen stärkeren Diesel in eines seiner Autos eingebaut: Der neue Kodiaq RS leistet 240 PS. Damit hat er auf dem Nürburgring eine Rekordrunde für siebensitzige SUV in den Asphalt gebrannt. Und sein Sound lässt die Augen feucht werden ...

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Wolfsberg. Gegen ihn sind andere SUV chancenlos. Der Beweis: Die Rennfahrerin Sabine Schmitz legte mit dem neuen Skoda Kodiaq RS eine Rekordrunde auf den Asphalt des Nürburgrings. Sie heizte in 9:29,84 Minuten durch die »Grüne Hölle« – die schnellste Zeit, die jemals mit einem siebensitzigen SUV auf dieser Rennstrecke gefahren wurde. Und dieses Auto kann sich jetzt jeder kaufen.

Denn seit wenigen Tagen steht der Rekord-Kodiaq beim Skoda-Autohaus Dohr in Wolfsberg, das ihn als eines der ersten in Kärnten auf Lager hat. Die Unterkärntner Nachrichten testeten den nagelneuen Flitzer – und kämpften schon beim Starten mit feuchten Augen. Ursache ist der 240 PS starke Motor, der stärkste Seriendiesel, den Skoda je in eines seiner Autos eingebaut hat. Gepaart mit dem Soundgenerator erzeugt er einen kehlig blubbernden »Spruch«, der den wahren Auto-Fan niederknien lässt. Auf dem Fahrersitz ist das Erlebnis noch stärker, denn der Generator trägt den Sound verstärkt in den Innenraum – wer das noch nicht erlebt hat, glaubt es kaum.

Leise wie ein Kätzchen
Auf der Autobahn und im Modus »Sport« kommt der Sound am besten. Immer ist er aber nicht angebracht. Wer spätnachts in die eigene Wohnsiedlung  fährt, würde sich damit hurtig unbeliebt machen. Abhilfe schafft der per Knopfdruck einstellbare Modus »Eco«, in dem der RS flüsterleise wie ein Kätzchen fährt.
Apropos Fahren: Das automatische Sieben-Gang-Doppelschaltgetriebe wird mittels Hebel samt Schaltweg bedient. Das gefällt dem Tester besser als die anderswo üblichen Kipphebel, bei denen man erst nach einer Gewöhnungsphase weiß, ob es nach dem ersten Gasstoß nach vorne oder doch zurück gehen wird. Der RS lässt sich völlig intuitiv bedienen, schon nach wenigen Metern fühlt man sich wie zu Hause. Perfekt gemacht.

Die Sitzposition ist SUV-üblich hoch, trotzdem vergisst der Fahrer sofort darauf, dass er in einem allradgetriebenen Geländewagen sitzt. Das ist der serienmäßigen Progressivlenkung und dem Adaptiv-Fahrwerk DCC mit sechs Fahrmodi (Eco, Comfort, Normal, Sport, Individual und Snow) zu verdanken. Sie lassen den Kodiaq RS nicht nur kleiner wirken, als er ist, sondern bewirken auch ein limousinenhaft-angenehmes Fahrverhalten. Rechnet man noch den Sound und den Wumms der 500 Newtonmeter Drehmoment dazu, die der Motor erzeugt, möchte man zeitweise meinen, man sitzt in einem Sportwagen. Tut man ja auch – einem hohen halt.

V für Victory
Seine RS-Gene zeigt er den Passanten nicht nur mit dem durchgehenden Reflektor am Heck, sondern auch mit den Emblemen vorne und hinten: RS steht für »Rallye Sport«, daneben das rote V. Es bedeutet »Victory«, auf Deutsch »Sieg«. Wie am Nürburgring bewiesen, ist es kein leeres Versprechen. Ach ja: Die sieben Sitze sind eine Option, wem fünf reichen, der bekommt sie auch.

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