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Wolfsberg. Der Citroën Ami ist kein Auto im klassischen Sinn – und genau das macht ihn so interessant. Mit seinem ungewöhnlichen Design, den im Verhältnis zu anderen Fahrzeugen nahezu winzigen Abmessungen und dem vollelektrischen Antrieb ist der französische Zweisitzer bereit für den Wolfsberger Verkehr. Für den kleinen Stromer benötigt man keinen B-Führerschein. Er gilt als Leichtkraftfahrzeug, und um ihn lenken zu dürfen, muss man lediglich 15 Jahre alt und im Besitz einer Führerscheins der Klasse AM, des sogenannten Mopedführerscheins, sein.
Zur Verfügung gestellt wurde der Citroën Ami den Unterkärntner Nachrichten vom Autohaus Pirker in Wolfsberg. Und schon äußerlich zeigt sich, dass der französische Hersteller mit dem Ami keine verkleinerte Version eines konventionellen Pkw auf den Markt bringen wollte. Der Ami setzt sich von der Masse ab. Eine kantige Karosserie, große Fensterflächen und ein reduziertes Design verleihen ihm einen sympathischen, fast schon freundlichen Charakter. Und beim Praxistest zeigte sich auch, dass der Ami für Aufsehen sorgt. Die Blicke der Passanten sind dem Lenker des Zweisitzers sicher, so viel ist gewiss.
Mit einer Länge von nur rund 2,4 Metern ist der Ami ausgesprochen kompakt. Enge Passagen in der Innenstadt bereiten keine Sorgen, und bei der Parkplatzsuche spielt der Franzose seine Stärke aus. Wo größere Fahrzeuge mühsam rangieren müssen, parkt der Ami beinahe spielerisch aus.
Seine Energie bezieht der Ami aus einer 5,5-kWh-Batterie. Die Reichweite liegt laut Hersteller bei bis zu 75 Kilometern – für viele typische Stadtfahrten ist das mehr als ausreichend.
Besonders unkompliziert gestaltet sich das Aufladen. Der Ami kann an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose geladen werden. Eine spezielle Ladeeinrichtung ist damit nicht zwingend erforderlich. Nach rund drei Stunden ist die Batterie wieder voll. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 km/h.
Auch im Innenraum setzt Citroën auf Einfachheit. Der Ami kommt ohne unnötigen Luxus aus und konzentriert sich auf die wesentlichen Funktionen. Das wirkt sich natürlich auch auf den Preis aus. Zu haben ist der Franzose ab gerade einmal 7.990 Euro.

Von Philipp Tripolt
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