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Eitweg. Bereits seit 2014 gibt es in Eitweg einen Klettersteig, nun steht die Erweiterung um einen Hochseilpark samt Kinderparcours kurz vor der Eröffnung. Doch das Projekt war nicht immer unumstritten: Nach Bekanntwerden der Erweiterungspläne gab es Proteste der Anrainer und eine Unterschriftenaktion gegen die Erweiterung (wir berichteten). Der Grund: Die Anrainer befürchteten dadurch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, wildes Parken, Müll und Lärmbelästigung durch die Kletterer. Nach zahlreichen Gesprächsrunden und Begehungen der Betreiber und Gemeindeverantwortlichen mit den Bewohnern konnten deren Bedenken allerdings ausgeräumt werden.
»Wir haben unsere Hausaufgaben erfüllt, die Sorgen der Anrainer aufgenommen und sind ihnen entgegengekommen. Der bestehende Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Klettersteigs wird künftig nur den Betreibern und Einsatzkräften zur Verfügung stehen. Für die Besucher wird rund 500 Meter entfernt ein neuer Parkplatz samt WC entstehen. Busse werden in Eitweg abgestellt«, sagt die St. Andräer Bürgermeisterin Maria Knauder (SPÖ), die schon auf die Eröffnung des Hochseilgartens wartet.
»Wir haben unsere Hausaufgaben erfüllt und sind den Anrainern entgegengekommen«
Maria Knauder, Bürgermeisterin
Hinter dem Projekt Hochseilpark steht die »BergerlebniSee Betriebs- und Errichtungs OG«, die mehrere Kletterparks in Kärnten betreibt. Die Bauarbeiten am neuen Hochseilpark sind größtenteils abgeschlossen. Verschiedene Elemente wie Brücken und Rutschen wurden dazu zwischen den Bäumen gespannt, sie sollen den Besuch des Parks zu einem Erlebnis machen. »BergerlebniSee«-Geschäftsführer Christian Grübler: »Sobald es das Wetter zulässt, werden noch kleinere Montagearbeiten und Feinschliffe durchgeführt. Und wenn alle behördlichen Genehmigungen vorliegen, wird der Hochseilpark fertiggestellt und eröffnet. Geplant ist, dass wir Ende Mai oder Anfang Juni an den Wochenenden mit dem Betrieb beginnen können.« Auch der bestehende Klettersteig wurde im Zuge der Erweiterung technisch aufgerüstet und mit einem modernen Sicherungssystem ausgestattet. Während der Klettersteig weiterhin frei zugänglich bleibt, wird der Hochseilgarten künftig nur mit Eintritt nutzbar sein. Die Ausrüstung erhalten die Besucher direkt vor Ort, ebenso eine kurze Einschulung durch geschulte Trainer. Erst danach geht es auf eigene Faust in die Höhe.
Die Betreiber rechnen damit, dass die meisten Termine für den Hochseilpark vorab gebucht werden müssen. Wie viel der Besuch kosten wird, steht derzeit noch nicht fest.

Von Michael Swersina
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