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Wolfsberg. Überwältigendes Interesse herrschte bei den beiden Vorträgen zum Thema »Der Luftkrieg über dem Lavanttal im 2. Weltkrieg«, die in der Vorwoche im Museum im Lavanthaus veranstaltet wurden. Insgesamt besuchten weit über 300 interessierte Gäste die beiden Termine am 20. und 21. Mai und sorgten damit für einen außergewöhnlich großen Zuspruch.
Bereits der erste Vortrag füllte das Museum mit über 200 Besuchern. Aufgrund des enormen Andrangs konnten nicht alle Interessierten eingelassen werden, weshalb kurzfristig ein zusätzlicher Termin angesetzt wurde. Auch dieser zweite Abend war mit mehr als 90 Gästen sehr gut besucht.
Hintergründe und Schicksale
Die Vortragenden Manfred Ozwirk, Marco Staubmann und Reinhard Samitz beleuchteten die Ereignisse des Luftkriegs über dem Lavanttal während des Zweiten Weltkriegs und präsentierten dabei historische Hintergründe, Dokumente und persönliche Schicksale. Besonders beeindruckend war die gezeigte Fahne der »Missing in Action«-Abteilung, die bei Bergungen vermisster Piloten traditionell mitgeführt wird.
Die Veranstaltungen zeigten, wie groß das Interesse an regionaler Zeitgeschichte ist. Besucher aller Altersgruppen nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Trotz der Schwere und Emotionalität des historischen Stoffs herrschte an beiden Abenden eine angenehme und respektvolle Atmosphäre. Im Anschluss entwickelten sich zahlreiche Gespräche über Erinnerungen, Erlebtes und familiär Überliefertes.
Organisiert wurde die Veranstaltung in bewährter Weise vom Team des Museums im Lavanthaus, bestehend aus Christian Bachhiesl und Daniel Strassnig, die mit ihrem Engagement regelmäßig für ein spannendes und abwechslungsreiches Programm im Museum sorgen.
Die Organisatoren bedankten sich bei den Vortragenden für ihre engagierte und informative Präsentation sowie bei allen Besuchern für das große Interesse.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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