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Lavanttal, Klagenfurt. Vom 20. bis 22. April fand im Konzerthaus Klagenfurt das diesjährige Kärntner Landesjugendsingen statt. An der dreitägigen Veranstaltung haben 64 Chöre mit rund 2.500 jungen Sängerinnen und Sängern aus ganz Kärnten teilgenommen. Organisiert wurde die Veranstaltung, die von Besuchern bei freiem Eintritt besucht und auch via Live-Stream im Internet mitverfolgt werden konnte, von Alfred Wrulich, Leiter des Landesjugendreferates, und Christof Mörtl, dem Koordinator für Musikerziehung. Bewertet wurden die Auftritte der Teilnehmer von einer Fachjury, die die hohe Qualität der Auftritte betonte. So durften sich 25 der 64 teilnehmenden Kinder- und Jugend-Chöre über das Prädikat »Ausgezeichnet« freuen. Über 32.000 Aufrufe zu den Live-Streams wurden verzeichnet.
Sonderpreis für St. Marein
Die »VOKALinis« der VS St. Marein wurden in der Kategorie »A2: Schulen mit musikalischer Schwerpunktsetzung« Punktsieger. Außerdem durften sich die St. Mareiner Schüler für ihre » Ode an die Koralmbahn« über den Sonderpreis des österreichischer Arbeitersängerbunds für ein »hervorragend interpretiertes Lied« freuen. Unter der Leitung der Pädagoginnen Karin Schultermandl-Dohr und Sonja Traußnig präsentierten die Kinder ein abwechslungsreiches Programm, das durch Präzision, Ausdruck und Kreativität bestach. Die Eigenkomposition verlieh dem Auftritt eine persönliche Note und unterstrich die musikalische Qualität der Darbietung. Für die passende instrumentale Begleitung sorgten Lorenz Karner an der Gitarre und eine eigene Instrumentalgruppe der Schule, die den Chor feinfühlig unterstützten.
Ebenfalls einen Sonderpreis gab es für die Musik-MS Wolfsberg. Das Kulturreferat des Landes Kärnten verlieh den Sonderpreis »hervorragend interpretiertes Kärntnerlied« für das Lied »So a Landle a klans«.
»Mit eurem Einsatz, eurer Disziplin und vor allem mit eurer Begeisterung habt ihr gezeigt, wie lebendig die Chorkultur in Kärnten ist und wie wichtig Chöre für die Kultur- und Bildungsregion Kärnten sind«, richtete sich Bildungslandesrat Peter Reichmann im Rahmen der Urkundenübergabe an die vielen Teilnehmenden.
Reichmann betonte in seinen Grußworten außerdem: »Musikalische Bildung leistet einen wertvollen Beitrag zur kognitiven Entwicklung und stärkt Konzentration, Kreativität sowie Teamfähigkeit. Die Urkunden, die heute überreicht werden, sind ein sichtbares Zeichen großer Leistung.«
Das Jugendsingen 2026 wird auf drei Ebenen durchgeführt. Während die vielen Regional-, Talschafts- und Bezirksjugendsingen mit Lied, Tanz und Musik alle Schulen einzubinden versuchen, wird das Landesjugendsingen im Konzerthaus als Wertungssingen durchgeführt.
Von Obervellach bis nach Lavamünd fanden in den vergangenen Wochen insgesamt 19 Bezirksjugendsingen statt. Im Lavanttal fanden die musikalischen Vorentscheidungen am 18. März in Lavamünd, am 10. April im Rathaus St. Andrä sowie am 17. März im Haus der Musik in St. Stefan und in der Mittelschule Bad St. Leonhard statt.
Ergebnisse der Lavanttaler
Die teilnehmenden Lavanttaler Schulchöre schnitten beim Landesjugendsingen äußerst erfolgreich ab: Die »VOKALinis« der Volksschule St. Marein haben »mit ausgezeichnetem Erfolg« teilgenommen. Das selbe Prädikat erhielten das Ensemble der MS Bad St. Leonhard sowie das Ensemble der Musik-MS Wolfsberg und der Schulchor der VS St. Georgen. Der Schulchor der MS Lavamünd hat »mit gutem Erfolg teilgenommen«. Zusätzlich ohne Wertung teilgenommen haben der Chor der Peter Turrini Volksschule St. Margarethen sowie der Schulchor der VS Wolfsberg.
Alle weiteren Infos zum Landesjugendsingen gibt es auch online unter www.jugendsingen.at. sowie unter jugend.ktn.gv.at.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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