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Wolfsberg. Am dritten Wochenende im April wurde der bereits 11. Lymphkliniktag Wolfsberg im KUSS durchgeführt. Am Freitag, 17. April, und Samstag, 18. April, waren mehr als 280 Experten aus 15 Ländern bei der inzwischen international renommierten Fachveranstaltung dabei – ein Teilnehmerrekord.
Das heurige Thema »Die S3-Leitlinie – Lymphödem in allen Facetten« hat das höchste wissenschaftliche Niveau einer medizinischen Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) erreicht. Daher konnte auch heuer wieder ein hochkarätiges Publikum aus Wissenschaftlern, Ärzten und Therapeuten in Wolfsberg begrüßt werden. Die neue Kongresspräsidentin, Primaria Berit Payer, und ihr Vorgänger Christian Ure, der die wissenschaftliche Kongressleitung von seinem Vorgänger Walter Döller übernommen hatte, führten durch die für die Behandlung der betroffenen Patienten so wichtigen Themenbereiche des Lymphödems. Auch die neue Oberärztin der Lymphklinik, Elisabetta Loi, war tatkräftig im Einsatz. Zusätzlich wurden neben einer Führung durch die Lymphklinik auch Workshops zum Erlernen topaktueller Untersuchungstechniken angeboten.
Die Lymphklinik Wolfsberg hat sich in ihrem bald 25-jährigen Bestehen nicht nur als Spezialklinik weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Sie hat sich auch durch die Mitarbeit an der Weiterentwicklung diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten dieser, in der Medizin oft unterversorgten Patienten zu einem Referenzzentrum gemausert, das Lymphödem-Patienten aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland behandelt.

Von Unbekannt
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