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Neue Fahrzeuge des Roten Kreuzes für Einsätze in schwierigem Gelände Ausgabe 06 | Mittwoch, 4. Februar 2026

Das Rote Kreuz Kärnten hat seinen Fuhrpark erweitert, um für Katastrophenfälle und Großeinsätze besser gerüstet zu sein.

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Völkermarkt, Lavanttal. Um für Katastrophenfälle und Großeinsätze besser gerüstet zu sein, hat das Rote Kreuz Kärnten seinen Fuhrpark im Bereich Katastrophenhilfsdienst erweitert.

Neu angeschafft wurden mehrere Quads (ATV – All Terrain Vehicles) sowie ein Side-by-Side Vehicle (SSV), die künftig insbesondere in schwer zugänglichem und unwegsamem Gelände ihre Stärken ausspielen. Ein Quad wird im Bezirk Völkermarkt eingesetzt und kann auch bei Einsätzen im Lavanttal verwendet werden. In der Vorwoche wurden die ersten Mitarbeiter auf den Fahrzeugen eingeschult.

Gerade bei Naturereignissen wie Unwettern, Hochwasser, Schneelagen oder großflächigen Stromausfällen stoßen herkömmliche Einsatzfahrzeuge an ihre Grenzen. Quads und SSV ermöglichen es, auch abseits befestigter Straßen, auf schmalen Wegen, Wiesen oder in unwegsamem Gelände Hilfe zu leisten. Sie dienen unter anderem der Lageerkundung, dem raschen Zubringen von Einsatz- und Hilfspersonal, der logistischen Unterstützung sowie der sanitätsdienstlichen Erstversorgung.

»Mit diesen Spezialfahrzeugen erhöhen wir unsere Einsatzfähigkeit dort, wo jede Minute zählt und herkömmliche Fahrzeuge nicht mehr weiterkommen«, sagt Landesrettungskommandant Christian Pichler. »Sie sind ein wichtiger Baustein in der Katastrophenvorsorge.«

Rot-Kreuz-Präsident Martin Pirz: »Die Anschaffung dieser Spezialfahrzeuge ist eine vorausschauende Entscheidung, um die Einsatzfähigkeit des Roten Kreuzes Kärnten nachhaltig zu stärken. Gerade in Zeiten zunehmender Extremwetterereignisse ist es entscheidend, frühzeitig in moderne und flexible Einsatzmittel zu investieren, damit unsere Helfer dort unterstützen können, wo Hilfe dringend gebraucht wird.«

Die Fahrzeuge sind strategisch verteilt: Neben einem Quad im Bezirk Völkermarkt steht ein weiteres im Bezirk Hermagor. Das Side-by-Side Vehicle ist im Logistikzentrum Klagenfurt positioniert. »Damit ist sichergestellt, dass die Fahrzeuge landesweit rasch angefordert und flexibel eingesetzt werden können – unabhängig davon, wo sich ein Katastrophenereignis ereignet«, heißt es in einer Aussendung des Roten Kreuzes.

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