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Lavanttal. Der Aufstieg ist perfekt – der FC St. Michael behält in der Relegation die Oberhand und nimmt in der Saison 2026/27 als einziger Lavanttaler Verein an der Kärntner Liga teil. Doch danach sah es zunächst nicht aus.
Nach dem zweiten Endrang in der Unterliga Ost hinter Meister Launsdorf, musste sich St. Michael in der Relegation bewähren. Nachdem es fünf Aufstiegsplätze in den drei Unterligen gibt und der beste Zweitplatzierte (Quotientenregelung) direkt in die Kärntner Liga aufsteigen durfte, das war in dieser Saison der SC Landskron aus der Unterliga Mitte, kam es zum Relegationsduell zwischen dem FC St. Michael (Unterliga Ost) und dem SV Rothenthurn (Unterliga West). Das Hinspiel in Rothenthurn musste aufgrund von Unwettern von Mittwoch, 10. Juni, um einen Tag auf Donnerstag, 11. Juni, verschoben werden. Und hier sicherten sich die Spittaler eine gute Ausgangslage. Dean Djurdjevic sorgte bereits in der 13. Minute für die Führung der Hausherren. Niklas Krobath erzielte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch das 2:0 für Rothenthurn. Elias Dorner steuerte noch den Treffer zum 2:1 für St. Michael bei und sorgte damit auch dafür, dass die Ausgangslage für das Rückspiel im Lavanttal deutlich besser erschien.
Am vergangenen Samstag, 13. Juni, kam es in St. Michael vor über 500 Zusehern zum Rückspiel. Manuel Wiesenbauer erlöste »Michöl« in der 32. Minute mit seinem Treffer zum 1:0. In einem hart umkämpften Spiel ging es mit der 1:0-Führung für St. Michael in die Kabinen.
Zwölf entscheidende Minuten
In der zweiten Halbzeit reichten dem FC St. Michael im Prinzip zwölf Minuten aus, um den Aufstieg perfekt zu machen. Alexander Kirisits traf in Minute 55 zum 2:0, zwei Minuten später stellte Maximilian Gollner auf 3:0. Rothenthurn brach zu diesem Zeitpunkt auseinander und zeigte Nerven. In der 62. Minute erzielte Adnan Shabani das 4:0, Manuel Wiesenbauer traf nur fünf Minuten später zum 5:0. Das halbe Dutzend voll machte schließlich Selvin Guso in der 88. Minute.
Mit dem 6:0-Heimerfolg gelang den Lavanttalern eindrucksvoll der Aufstieg in die Kärntner Liga. Doch ein Lavanttaler Derby wird es dort in der kommenden Saison nicht geben. Denn der ATSV Wolfsberg schaffte ebenfalls den Aufstieg, wird in der Saison 2026/27 in der neu formierten Regionalliga Süd antreten.
In der Unterliga Ost werden aus dem Lavanttal weiterhin mit dabei sein: der SV Bad St. Leonhard, der SK St. Andrä und der SC St. Stefan. In der 1. Klasse gibt es »Zuwachs« aus Lavanttaler Sicht, denn der ASV St. Margarethen schaffte den Aufstieg aus der 2. Klasse (wir berichteten). Ebenfalls mit dabei: SV Lavamünd, TSV Preitenegg, ASC St. Paul und SV Eitweg. Laut derzeitigem Stand in der 2. Klasse aus dem Tal dabei sind: SV Maria Rojach, SV Reichenfels, FC Frantschach und die St. Stefan NextGen.

Von Philipp Tripolt
ASV St. Margarethen bejubelt Aufstieg, St. Michael muss noch in die Relegation
St. Stefan gewinnt knapp, St. Michael holt mit spätem Treffer Punkt in Launsdorf
ATSV Wolfsberg an der Tabellenspitze, Leonhard und »Michöl« im Gleichschritt
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