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Klagenfurt, Lavanttal. Priesteramtskandidat Lukas Krobath, derzeit Pastoralpraktikant im Pfarrverband Bad St. Leonhard, Schiefling und Prebl sowie in der Pfarre Preitenegg, empfing im Klagenfurter Dom die Diakonweihe als Durchgangsstufe für die Priesterweihe. Beim Festgottesdienst weihte Bischof Josef Marketz auch Robert Alberer (Pfarre Obermillstatt), Gernold Lagger (Pfarre Feistritz an der Drau), Klaus Smeritschnig (Pfarre St. Margarethen ob Töllerberg) und Josef Christian Walker (Pfarre Grafendorf im Gailtal) zu Ständigen Diakonen.
Bischof Marketz rief die fünf neu geweihten Diakone dazu auf, ihren Dienst besonders an Menschen am Rand der Gesellschaft zu verstehen und eine Kirche sichtbar zu machen, »die nicht nur nach innen schaut«. Das Dienen stellte der Kärntner Bischof als zentrale Aufgabe der Neugeweihten dar. Die Weihe sei niemals eine Auszeichnung für bereits Erreichtes, sondern vielmehr eine Antwort auf einen Ruf. »Diakon zu sein bedeutet deshalb nicht zuerst, eine besondere Stellung in der Kirche zu bekommen. Es bedeutet, eine bestimmte Haltung anzunehmen, nämlich die Haltung Jesu«, so der Bischof.
Mit Blick auf den Gedenktag des heiligen Franz von Assisi verwies Marketz zudem auf das Vorbild des Heiligen. Franziskus sei nicht als »großer Kirchenfürst« oder mächtiger Mann gestorben, sondern »als Bruder der Menschen, als Bruder der Armen, als Bruder der Schöpfung und vor allem als Bruder Jesu Christi«. Dieses Vorbild sollten auch die Neugeweihten in ihrem Dienst bewahren, so Bischof Marketz.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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