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St. Margarethen. »Der Österreichische Kameradschaftsbund wurde gegründet, um Heimkehrern des Zweiten Weltkriegs die Möglichkeit zu geben, Erlebtes aufzuarbeiten und mit Kameraden über alles zu reden, worüber man in der Familie nicht reden konnte oder wollte. Aus diesen Gründen wurde auch in St. Margarethen 1956 eine Ortsgruppe des ÖKB gegründet«, berichtete Obmann Herbert Stückler in seiner Begrüßungsrede bei der kürzlich abgehaltenen Jubiläums‑Jahreshauptversammlung am Reiterhof Stückler. Wie wichtig die Arbeit des ÖKB auch heute noch ist, betonte Bürgermeister Alexander Radl: »Mahnen und erinnern ist heute wichtiger denn je. Ist doch das Weltgeschehen von einigen kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt. Unter diesen Kriegen leiden vor allem die Zivilbevölkerung, besonders Frauen und Kinder.« Auch Vizebürgermeister Jürgen Jöbstl schloss sich der Meinung des Bürgermeisters in seinen Grußworten an und betonte, dass es nicht mehr leicht ist, ehrenamtliche Funktionäre für die Arbeit im Verein zu finden. Er dankte allen für die vielen geleisteten Stunden in ihren Funktionen. GR Armin Eberhard betonte, wie wichtig die Arbeit der ÖKB-Ortsgruppe für die Gemeinschaft in St. Margarethen ist: »Kriegerische Auseinandersetzungen machen niemanden glücklich, da gibt es nur Verlierer. Ich schätze mich glücklich, zur richtigen Zeit am richtigen Ort geboren worden zu sein.«
Weitere Grußworte kamen vom Bezirksobmann Wilhelm Freitag und KAB-Bezirksobmann Markus Megymorez. Klaus Garte und die Familie Schneider reisten von Tücking (Deutschland) an und überbrachten Grüße von den Partnervereinen. Obmann Stückler bedankte sich dafür herzlich.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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