Ein zweifelhafter Liebestrank spielt heuer die Hauptrolle in der Oper im GlashausAusgabe 38 | Mittwoch, 18. September 2019

Seit sechs Jahren gibt es in der Erlebnisgärtnerei Sattler jedes Jahr im September Opernaufführungen. Heuer bringt das Ensemble von »Operavia« Gaetano Donizettis Opera Buffa »Der Liebestrank« auf die Bühne.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone Jäger Von Simone Jäger jaegerno@spamunterkaerntner.at
Cathrin Chytil, Michael Sattler, Regisseurin Patrizia Lea Weger-Chikhashvili, Christian Sattler, die Solisten Anete Liepina (hinten, v. l.), Ivana Zdravkova, Nikita Ivanov, Marco Ascani und Jorge Tello Rodriguez (vorne, v. l.). Foto: Jäger

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Völkermarkt. »Nach drei Jahren Mord und Totschlag war es wieder Zeit für etwas Lustiges«, sagt Cathrin Chytil, Gründerin des Ensembles »Operavia«. Also ist nach den Dramen »La Traviata«, »Il Trovatore« und »Carmen« heuer ab 21. September die Opernkomödie »Der Liebestrank« von Gaetano Donizetti in der Erlebnisgärtnerei Sattler zu sehen.

Seit mittlerweile sechs Jahren verwandelt Familie Sattler ihre Gärtnerei einmal im Jahr in eine Opernbühne. Bespielt wird diese von »Operavia«, heuer mit neuen jungen Solisten. Neu ist außerdem das Bühnenbild, das erstmals die ganze Breite des Glashauses einnimmt. »Das Orchester sitzt in der vertieften Mitte der Bühne und wird als Dorfkapelle auch szenisch in die Handlung eingebaut«, verrät Chytil.

Detailverliebt und mit vielen originalen Requisiten aus dem Bauernhaus von Chytils Großeltern in St. Radegund (Ruden) will sich die Produktion zeigen, die unter der Regie von Patrizia Lea Weger-Chikhashvili steht. Dabei kommt auch dem Völkermarkter Opernchor unter der Leitung von Lukas Joham eine tragende Rolle zu. »Der Chor hat sehr viele Szenen und jeder Sänger mimt einen eigenen Charakter«, so Chytil.

Zum Stück

In der Oper selbst geht es um den schüchternen Bauer Nemorino (Marco Ascani), der unsterblich in die reiche Gutsbesitzerin Adina (Ivana Zdravkova) verliebt ist. Ein angeblicher Liebestrank soll Nemorino unwiderstehlich machen, doch ein Nebenbuhler und eine unverhoffte Erbschaft machen seinem ursprünglichen Plan zunächst einen Strich durch die Rechnung. Nach zwei turbulenten Akten ist das Happy End aber unausweichlich. »Wir lassen die Komödie in der Zeit um 1900/1920 spielen. Es wird ländlich, italienisch und die Sänger tragen viel Tracht«, ergänzt Chytil. Restkarten sind noch für alle Vorstellungen erhältlich.

Der Liebestrank 

Premiere: Samstag, 21. September. Wo: Erlebnisgärtnerei Sattler, Pörtschach bei Völkermarkt.

Beginn: 19 Uhr (Einlass
ab 18 Uhr).

Weitere Vorstellungen: Freitag, 27., und Sonntag, 29. September.

Karten sind in der Erlebnisgärtnerei Sattler oder unter live@kulturglashaus.at erhältlich.

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